Tag der Menschenrechte
Wien setzt Lichtimpulse zur Solidarität

Insgesamt gibt es zehn Lichtinterventionsorte in ganz Wien. Damit soll auf Solidarität und Menschenrechte sensibilisiert werden. | Foto: Wiener Lichtblicke
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  • Insgesamt gibt es zehn Lichtinterventionsorte in ganz Wien. Damit soll auf Solidarität und Menschenrechte sensibilisiert werden.
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Mit dem Projekt "Wiener Lichtblicke" soll der Internationale Tag der Menschenrechte auch in Zeiten des Coronavirus gewürdigt werden.

WIEN. Am 10. Dezember findet der Internationale Tag der Menschenrechte statt. Auch die Stadt Wien möchte sich – trotz der Corona-Pandemie – dem Thema widmen und ein Zeichen setzen. Nach dem Konzept der Künstlerin Victoria Coeln werden zehn urbane Knotenpunkte Teil einer weitläufigen Lichtkunst. 

Von 10. Dezember bis 10. Jänner werden diese Lichtpunkte von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang erstrahlen. Die einzelnen Stationen werden mit einen Weg durch ausgewählte Bezirke verbunden. Dies soll die Einigkeit Wiens auch in dunklen Zeiten symbolisieren.

Ein Weg zum Nachdenken, Hinsehen und Zuhören

Das Projekt "Wiener Lichtblicke" von Victoria Coeln für den öffentlichen Raum wurde vom Menschenrechtsbüro der Stadt Wien in Auftrag gegeben. Ziel ist es, Menschenrecht und Kunst im öffentlichen Raum zu verbinden und damit den Blick auf die Rechte, die den Menschen als Geburtsrecht gegeben sind, zu lenken. Auch sind Arbeiten der Künstler Carsten Busse, Margret Kohler-Heilingsetzer, Deborah Sengl und Gabriele Stötzer integriert, die ein Statement von Solidärität mit Hinblick auf den 20. Dezember, den Internationalen Tag der Solidarität, enthalten sollen.

Der Weg rund um die zehn Lichtinterventionen umfasst ungefähr 10.000 Schritte und sollte in 1,5 Stunden bei einem Spaziergang zurückgelegt werden könne, so die Initiatoren der Stadt Wien. Der Weg soll ein "Ruhepol" sein, um über das Thema Menschenrechte nachzudenken, besser hinzusehen oder auch vermehrt auf Erzählungen etwaiger Missstände zu hören. 

"Mit diesem Projekt leuchtet die Menschenrechtsstadt Wien in einem einzigartigen Licht und lädt die Bürger ein, sich einen Monat lang im Stadtraum von Kunst und Menschenrechten inspirieren zu lassen", so Shams Asadi, Leiterin des Menschenrechtsbüros der Stadt Wien.

Nähere Infos zu dem Projekt "Wiener Lichtblicke"

Das Projekt beziehungsweise der Weg zu den zehn Lichtpunkten führt von der Wiener Innenstadt zu den Bezirken Neubau und Josefstadt. Ein detaillierten Überblicksplan zu den Orten ist auf der Webseite des "Nomadic Institute of Political Arts & Science" www.nipas.ac.at downzuloaden.

Auf dieser Webseite werden ebenso Videos mit Experten, die sich täglich mit Fragen der Kinder- und Jugendrechte, mit Gewalt gegen Frauen, mit Toleranz, mit dem gesellschaftlichen Zusammenleben und vielem mehr auseinandersetzen, zur Verfügung gestellt. In den Interviews kommen der Kinder- und Jugendpsychiater und Schriftsteller Paulus Hochgatterer, die Wiener Stadträtin für Kultur und Wissenschaft Veronica Kaup-Hasler, Irma Lechner vom Verein Wiener Frauenhäuser, die Leiterin des 24-Stunden-Frauennotrufes Martina Steiner sowie die Schauspielerin und Vorstandsvorsitzende des Integrationhauses Katharina Stemberger zu Wort.

Wo befinden sich die Lichtinterventionen?

1. Platz der Menschenrechte
2. Rosa-Mayreder-Park
3. Stadtpark, Eingang Reisnerstraße und Steirereck
4. Stephansplatz
5. Ballhausplatz, Ecke Volksgarten: Denkmal der Verfolgenden der NS-Militärjustiz
6. Grete-Rehor-Park
7. Weghuberpark
8. Tigerpark/Pfeilgasse und Wiener Würstelstand,
9. Ceija-Stojka-Platz
10. Augustinplatz/Kellermanngasse

Insgesamt gibt es zehn Lichtinterventionsorte in ganz Wien. Damit soll auf Solidarität und Menschenrechte sensibilisiert werden. | Foto: Wiener Lichtblicke
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