Druck auf Ungeimpfte
Härtere Corona-Maßnahmen in Wien ab 1. Oktober

Neue Corona-Maßnahmen wird es in Wien ab Freitag, 1. Oktober, geben. Dies kündigte Bürgermeister Ludwig (SPÖ) heute, 21. September, an.
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Neue Corona-Regeln in Wien ab Freitag, 1. Oktober. Die bz hat einen Überblick zusammengestellt.

WIEN. Auch in Wien steigen die Corona-Zahlen weiter. Dabei sind es vor allem ungeimpfte Personen, die stark erkranken und sich dabei auch an der stärker ansteckenden Delta-Variante anstecken. Deshalb will die Stadt Wien jetzt mehr Druck auf die Menschen ausüben, um die Impfquote zu erhöhen.

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Neue Corona-Maßnahmen wird es in Wien ab Freitag, 1. Oktober, geben. Dies kündigte Bürgermeister Ludwig (SPÖ) heute, 21. September, in einer Pressekonferenz an. Die bz hat alle Neuerungen auf einen Blick zusammengefasst.

Neue Maßnahmen vorerst einen Monat gültig

Die neuen Maßnahmen in Wien sind ab Freitag, 1. Oktober, gültig und sollen vorerst für einen Monat gelten:

  • Für Nachbetriebe und Bars gilt für Besucher die 2-G-Regel (geimpft, genesen). Für das Personal gilt die 2,5-G-Regel (geimpft, genesen, PCR-Test) 
  • In der Gastronomie gilt weiterhin die 2,5-G-Regel (geimpft, genesen, PCR-Test)
  • "Alles Gurgelt" wird weiter ausgerollt und weiterhin kostenlos zur Verfügung gestellt. 
  • Bei Veranstaltungen ab 500 Personen gilt die 2-G-Regel (geimpft, genesen). Dies ist allgemein gültig, egal ob indoor, outdoor oder mit fixem Sitzplatz.
  • Im Handel gilt die allgemeine FFP2-Pflicht egal ob im Supermarkt oder Bekleidungsgeschäft. Für Mitarbeiter reicht ein Mund-Nasen-Schutz, wenn sie geimpft oder genesen sind.

Mit den neuen Maßnahmen will die Stadt Wien einheitliche Regeln schaffen, die für alle verständlich sind. "Mir ist es wichtig, dass die Maßnahmen, die wir jetzt in Wien setzen, nachvollziehbar sind", so Bürgermeister Ludwig.

Mit den härteren Corona-Maßnahmen sollen die Wiener motiviert werden, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen.
  • Mit den härteren Corona-Maßnahmen sollen die Wiener motiviert werden, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen.
  • Foto: SALK/Doris Wild
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Mit dem Start der neuen Maßnahmen ab 1. Oktober will man den betroffenen Einrichtungen genügend Vorlaufzeit geben. Zudem muss die Stadt Wien vorab noch alles juristisch bzw. rechtlich fixieren.

8.264 aktive Corona-Fälle in Wien

Das Corona-Viurs ist in Wien weiter am Vormarsch. Aktuell gibt es in Wien 8.264 aktive Fälle – Stand heute 21. September. Zudem steigt die Zahl der Infizierten in den Wiener Gemeindespitälern rasant: Derzeit sind laut Gesundheitsverbund 65 Intensivbetten belegt: Ein neuer Höchststand. Bei den Covid-Normalbetten sind es bereits 167. Aktuell werden planbare, nicht akute Operationen wieder verschoben auch die Wiener Ordensspitäler stellen wieder auf Corona-Modus um.

Dabei sind es vor allem ungeimpfte Personen, die stärker an dem Cornavirus erkranken. "Mehr als 90 Prozent der Menschen auf den Intensivstationen sind umgeimpft. Nur wenige davon haben Vorerkrankungen", so Bürgermeister Ludwig.

"Laut aktuellen Berechnungen soll Ende Oktober bis Anfang November der Peak erreicht werden, dann sind die Intensivstationen am Limit", informiert Bürgermeister Ludwig. Deshalb sei es wichtig, jetzt härtere Maßnahmen zu setzen. "So haben wir genug Zeit, um den prognostizierten Entwicklungen entgegenwirken zu können." 

Stadt Wien übt Druck auf Ungeimpfte aus

Mit den härteren Maßnahmen will die Stadt Wien den Druck auf ungeimpfte Personen  und damit die Impfbereitschaft und Impfquote erhöhen. Dabei geht es insbesondere auch um junge Menschen.

"Alles Gurgelt" wird weiter ausgerollt und weiterhin kostenlos von der Stadt Wien zur Verfügung gestellt.
  • "Alles Gurgelt" wird weiter ausgerollt und weiterhin kostenlos von der Stadt Wien zur Verfügung gestellt.
  • Foto: ÖBB
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"Auf den Intensivstation sind immer mehr junge Patienten. Der Altersdurchschnitt liegt aktuell bei 48 Jahren", informiert Ludwig. "Bei den jüngeren Menschen muss nachgeschärft werden. Denn hatten sie vielleicht lange das Gefühl dass sie nicht betroffen sein könnten."

Zudem fordert der Wiener Bürgermeister die Bundesregierung zum Handeln auf: "Am Arbeitsplatz sollte die 3-G-Regel eingeführt – besser sogar die 2,5-G-Regel eingeführt werden." Denn könne man damit weitere Menschen dazu motivieren, sich impfen zu lassen. 

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