Ludwig trifft Rom-Bürgermeister
Leistbares Wohnen, Verkehr und Digitalisierung im Fokus

Nach einem Treffen mit Papst Leo XIV. kam es für Wiens Bürgermeister Ludwig auch zu einem Arbeitsgespräch mit Roms Bürgermeister Roberto Gualtieri (l.) | Foto: Stadt Wien
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  • Nach einem Treffen mit Papst Leo XIV. kam es für Wiens Bürgermeister Ludwig auch zu einem Arbeitsgespräch mit Roms Bürgermeister Roberto Gualtieri (l.)
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Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) ist derzeit in Rom unterwegs. Nach einem Treffen mit Papst Leo XIV. kam es auch zu einem Arbeitsgespräch mit Roms Bürgermeister Roberto Gualtieri.

WIEN/ROM. Im Rahmen seines Rom-Besuchs traf Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) nach einer Audienz bei Papst Leo XIV. auch den Bürgermeister der italienischen Hauptstadt, Roberto Gualtieri (PD). Im Zentrum des Arbeitsgesprächs standen zentrale Zukunftsfragen europäischer Städte. Diskutiert wurde unter anderem über leistbares Wohnen, nachhaltige Mobilität, Digitalisierung sowie Reformen des europäischen Vergaberechts.

Beide Bürgermeister betonten, dass steigende Wohn- und Lebenshaltungskosten zu den größten sozialen Herausforderungen in Europa zählen. „Die steigenden Miet- und Lebenshaltungskosten sind eine Schlüsselfrage für die Zukunft der europäischen Städte. Wir müssen unsere Erfahrungen stärker austauschen und voneinander lernen“, erklärte Ludwig.

Ludwig wirbt für Wiener Modell 

Der Wiener Bürgermeister verwies dabei erneut auf das Wiener Modell des sozialen Wohnbaus. Wien gelte international als Vorzeigestadt für leistbares Wohnen und aktive Bodenpolitik. Laut Ludwig sei leistbares Wohnen längst keine rein kommunale Frage mehr, sondern eine Herausforderung für die gesamte Europäische Union.

Im Zentrum des Arbeitsgesprächs standen zentrale Zukunftsfragen europäischer Städte. | Foto: Stadt Wien
  • Im Zentrum des Arbeitsgesprächs standen zentrale Zukunftsfragen europäischer Städte.
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Auch die Reform des europäischen Vergaberechts war Thema des Treffens. Ziel sei es, Verfahren für Städte und Regionen einfacher, schneller und transparenter zu gestalten. „Gerade große Städte wie Wien sind täglich mit komplexen Vergabeverfahren konfrontiert. Vereinfachung bedeutet hier mehr Effizienz und letztlich bessere Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger“, sagte Ludwig.

Darüber hinaus tauschten sich die beiden Stadtchefs über Digitalisierung und nachhaltige Mobilität aus. Wien bringe mit seiner stark ausgebauten E-Government-Struktur gute Voraussetzungen mit, hieß es. Beim öffentlichen Verkehr gilt Wien europaweit als Vorreiter: Rund 75 Prozent aller Wege werden laut Stadt umweltfreundlich mit Öffis, zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt.

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