VCÖ-Analyse
Dieser Wiener Bezirk hat österreichweit die wenigsten Autos
- Der VCÖ zeigt in einer aktuellen Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria, wie viele Autos es in den jeweiligen Wiener Bezirken noch gibt. (Symbolfoto)
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- hochgeladen von Sophie Ruzicka
In insgesamt zehn Wiener Bezirken ging die Zahl der Autos zurück. Außerdem ist Margareten sogar Österreichs Bezirk mit den wenigsten Pkws im Verhältnis zur Bevölkerungszahl. Das und mehr zeigt eine aktuelle Analyse von VCÖ.
WIEN. Auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt eine aktuelle Analyse von VCÖ (Verkehrsclub Österreich), wie viele Autos es in den jeweiligen Wiener Bezirken noch gibt. Dabei sticht Margareten besonders hervor. Gleichzeitig fordert der Verkehrsclub eine Reduzierung der Mehrwertsteuer für Öffi-Tickets, siehe unten mehr.
Seit dem vergangenen Jahr ist die Anzahl der Pkws pro 1.000 Personen in Wien von 402 auf 363 zurückgegangen. Außerdem sind 22 Prozent der Wiener Autos betrieblich genutzt, und zwar von Unternehmen, öffentlichen Stellen und anderen Organisationen. Zudem hat Wien im Landeshauptstadt-Vergleich im Verhältnis zur Bevölkerungszahl die wenigsten Pkw.
Margareten brilliert
Margareten hat österreichweit die wenigsten Pkw pro Einwohner, und zwar 258 Autos pro 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner. In insgesamt sechs Wiener Bezirken gibt es weniger als 300 Pkw je 1.000 Einwohner. Am stärksten ging in der Donaustadt der Pkw-Motorisierungsgrad von 398 auf 392 pro 1.000 Einwohner zurück. Gleichzeitig ist im größten Bezirk Wiens die Zahl der Einwohner um etwa 7.300 gestiegen und somit fünfmal stärker als die Zahl der Autos.
In absoluten Zahlen sind in zehn Bezirken die Autos weniger geworden. Am stärksten in der Brigittenau um 409, in Rudolfsheim-Fünfhaus um 155 und auf der Wieden um 151. "Weniger Autos im Bezirk bedeutet, dass mehr Platz frei wird für Bäume entlang der Gehsteige. Gerade der heurige Sommer hat gezeigt, wie unerträglich sich Asphaltwüsten aufheizen und wie wichtig die verstärkte Begrünung im Straßenraum ist. Damit gibt es einerseits mehr Schatten auf Gehsteigen und andererseits mehr Kühlung für die Anrainerinnen und Anrainer“, stellt VCÖ-Expertin Klara Maria Schenk fest.
Der VCÖ fordert mehr Carsharing und eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Öffi-Tickets von 10 auf 4,9 Prozent. Damit solle die Stadt Wien auch ihre Klimaziele erreichen können.
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