Tarifentwurf für 2027
Wiener Jahreskarte soll künftig rund 483 Euro kosten

Eine erneute Preisanpassung bei den Wiener Linien war bereits angekündigt. Nun berichtet der "Standard" über erste Details: Die Jahreskarte etwa soll ab 2027 rund 483 Euro kosten. | Foto: APA-Images / Tobias Steinmaurer
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  • Eine erneute Preisanpassung bei den Wiener Linien war bereits angekündigt. Nun berichtet der "Standard" über erste Details: Die Jahreskarte etwa soll ab 2027 rund 483 Euro kosten.
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Die Wiener Öffi-Jahreskarte könnte ab Jänner 2027 rund 483 Euro kosten. Das berichtet der "Standard" unter Berufung auf einen Tarifentwurf und eine Stellungnahme der AK Wien. Besonders deutlich soll das Mobilpass-Ticket steigen. Die Wiener Linien erklären gegenüber MeinBezirk, dass die Tarife noch "in der finalen Ausarbeitung" seien. Details sollen in Kürze folgen.

WIEN. Seit Jänner 2026 kostet die analoge Jahreskarte der Wiener Linien bei Einmalzahlung 467 Euro, die digitale Variante 461 Euro. Nach der damaligen Tarifanpassung kündigte das Unternehmen jährliche Anpassungen an, weitere Details für 2027 würden noch im Herbst kommuniziert – MeinBezirk berichtete, mehr dazu unten.

Nun liegen laut dem "Standard" erste Zahlen für 2027 vor. Die MA 65 hat der Arbeiterkammer Wien demnach einen Tarifentwurf zur Stellungnahme vorgelegt. Die Antwort der Interessenvertretung vom 19. Oktober liegt dem "Standard" vor. Demnach ist ab 1. Jänner eine durchschnittliche Preisanpassung von 3,45 Prozent vorgesehen.

Jahreskarte soll rund 483 Euro kosten

Für die analoge Jahreskarte nennt der Bericht bei Einmalzahlung 483,35 Euro. An anderer Stelle des AK-Papiers ist von 483,10 Euro die Rede. Der genaue Betrag bleibt damit vorerst offen.

Für die analoge Jahreskarte nennt der Bericht bei Einmalzahlung 483,35 Euro. An anderer Stelle des AK-Papiers ist von 483,10 Euro die Rede. | Foto: APA-Images / APA / HANS KLAUS TECHT
  • Für die analoge Jahreskarte nennt der Bericht bei Einmalzahlung 483,35 Euro. An anderer Stelle des AK-Papiers ist von 483,10 Euro die Rede.
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Die digitale Jahreskarte soll laut AK um bis zu 5,6 Prozent teurer werden. Die Interessenvertretung leitet daraus ab, dass der Preisunterschied zwischen beiden Varianten entfällt. Sie begrüßt die Vereinheitlichung grundsätzlich, fordert aber einen Mittelwert aus den bisherigen Tarifen. Monatliche Zahlung solle zudem nicht mehr kosten als Einmalzahlung.

Mobilpass soll deutlich teurer werden

Das 31-Tage-Mobilpass-Ticket für Menschen mit geringem Einkommen soll von 21,90 auf 25,90 Euro steigen – um rund 18,3 Prozent. Die AK kritisierte dies gegenüber dem "Standard" und fordert, dass Tarifänderungen "sozial ausgewogener" gestaltet werden. Auch die Wiener Grünen wenden sich gegen die Mehrbelastung.

Beim ermäßigten Einzelfahrschein ist ein Plus von 6,1 Prozent vorgesehen. Für Fahrten ohne gültiges Ticket sollen einheitlich 140 Euro fällig werden. Bisher sind bei sofortiger Zahlung 135 Euro zu bezahlen, bei späterer Begleichung 145 Euro.

Die Wiener Linien bestätigen auf MeinBezirk-Anfrage die jährliche Tarifanpassung anhand des Verbraucherpreisindex. Man sei derzeit in der "finalen Ausarbeitung", alle Detailinfos dazu würden in Kürze folgen. | Foto: APA-Images / Tobias Steinmaurer
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Die Wiener Linien erklärten gegenüber dem "Standard" wie auch MeinBezirk auf Nachfrage: "So wie ÖBB und VOR werden die Wiener Linien – wie vergangenen Herbst angekündigt – ihre Tarife jährlich am VPI (Verbraucherpreisindex) orientiert, anpassen." Man sei derzeit in der "finalen Ausarbeitung", alle Detailinfos dazu würden in Kürze folgen.

MeinBezirk hat auch die MA 65 zum Tarifentwurf sowie zum weiteren Verfahren angefragt. Die AK Wien wurde um ihre Stellungnahme und Erläuterungen zur Kritik gebeten. An das Büro von Sozialstadtrat Peter Hacker ging eine Anfrage zur geplanten Mobilpass-Erhöhung und möglichen Ausgleichsmaßnahmen. Alle Antworten stehen noch aus.

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Eine erneute Preisanpassung bei den Wiener Linien war bereits angekündigt. Nun berichtet der "Standard" über erste Details: Die Jahreskarte etwa soll ab 2027 rund 483 Euro kosten. | Foto: APA-Images / Tobias Steinmaurer
Die Wiener Linien bestätigen auf MeinBezirk-Anfrage die jährliche Tarifanpassung anhand des Verbraucherpreisindex. Man sei derzeit in der "finalen Ausarbeitung", alle Detailinfos dazu würden in Kürze folgen. | Foto: APA-Images / Tobias Steinmaurer
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