13.09.2014, 12:28 Uhr

Was die Jugend wirklich will

Die mehr oder minder jugendlichen Mitwirkenden des Zukunftsworkshops im Saal beim Döllerwirt in Großhaselbach.

Kreativer Zukunftsworkshop zum Start einer "neuen" LEADER-Region

ASTEG (kuli). Die Kleinregion ASTEG wird ab 2015 der neu formierten LEADER-Region „Kamptal“ angehören. Somit sind die TÜPL-Anrainergemeinden nicht mehr auf verschiedene Regionen verteilt. Kamptal-Geschäftsführerin Danja Mlinaritsch ließ im Vorfeld einen Jugendworkshop veranstalten, der von Maria T. Schindler (Netzwerk „Jugend aktiv“ der NÖ Dorf- und Stadterneuerung) am 8. September '14 geleitet wurde. Nach Aufstellung einiger Statistiken wandte man sich den Themen Mobilität, Wirtschaft/Bildung und Freizeit/Jugendkultur zu. Die in wechselnden Arbeitsgruppen erzielten Ergebnisse wurden anschließend dem Obmann der Kleinregion, Bürgermeister Karl Elsigan, präsentiert.
Dieser hörte sich bekannte Probleme ebenso an wie neue Wünsche und kritische Hinterfragung bestehender Zustände. Die schwerstwiegenden Veränderungsforderungen wie z.B. Verbesserung des Öffentlichen Verkehrs (keine Autobahn ins Waldviertel!), Attraktivierung des Arbeitsplatzangebotes (bei eigentlich guter Ausbildungssituation!) oder laufende Modernisierung bestehender Freizeitetablissements in den Bezirkshauptstätten könne er leider nicht erfüllen, aber im Zusammenwirken mit allen zukünftigen Kamptal-LEADER-Gemeinden seien da schon Möglichkeiten vorhanden, auf die speziellen Fragen einzugehen und damit dann auch an Bund und Land NÖ heranzutreten.
Elsigan bedankte sich bei den Teilnehmern aus allen vier ASTEG-Gemeinden Allentsteig, Schwarzenau, Echsenbach und Göpfritz/Wild ebenso wie bei den beiden Veranstalterinnen und bei Josef Koppensteiner (Kleinregionsmanager) und Uli Küntzel (Klimamodellregionsmanager) für die konstruktive Arbeit.
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