03.10.2016, 08:24 Uhr

Trotz Trainerrochaden: Nachzügler in der Unterliga stark

Nach nicht einmal vier Monaten ist Alojz Fricelj in Pölfing-Brunn raus, Meistertrainer Damir Knezevic ist zurück. (Foto: Franz Krainer)

Pölfing-Brunn und Groß St. Florian schießen sich mit klaren Heimsiegen und alten Bekannten aus der Krise.

Trainerdiskussion hin oder her, die Antworten werden auf dem Platz gegeben: Groß St. Florian packte die Möglichkeit am Schopf und holte mit dem 4:0 gegen Eibiswald nach langer Durststrecke endlich wieder drei Punkte. Am Sonntag saß noch Sportchef Franz Haring interimistisch auf der Bank, ein neuer Trainer soll aber schon gefunden sein. Im Gespräch sei ein ehemaliger österreichischer Nationalspieler und Meister, der in Belgien und Frankreich spielte und bereits in der Regional- und Landesliga coachte.

Comeback in Pölfing

Am Tabellenende sehen sich im Moment sechs Mannschaften innerhalb von zwei Punkten, auch Lannach hat nach einem anfänglichen Erfolgsrun wieder der Fußball-Alltag eingeholt. St. Peters 1:0 bei Schwanberg verhinderte zwar einen Tabellenabsturz, doch überzeugend agiert derzeit die Mannschaft nicht. Auch Bad Gams hat Mühe, zu punkten, nur der sehr gute Start in die Herbstsaison hilft (noch), nicht ganz nach hinten abzustürzen: die meisten Gegentore der Liga (23), wenn Andi Ehmann nicht trifft, wird’s schwer für den Aufsteiger. Auch Eibiswald leidet unter den vielen Gegentoren, die in keinem Verhältnis zu den erzielten Treffern stehen (10:21), die nächsten beiden Runden werden auch in Eibiswald den Weg für die Verantwortlichen vorgeben. Der neue (und alte) Trainer in Pölfing-Brunn hat es geschafft: Mit einem klaren 3:0 gegen Lannach schaffte die Mannschaft von Damir Knezevic den Anschluß. „Es gibt aber noch viel Arbeit“, meinte der Meistertrainer. Derweil gewann Bärnbach das Spitzenspiel in Mooskirchen und führt mit fünf Punkten Vorsprung in der Tabelle.

von Franz Krainer
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