17.04.2016, 09:35 Uhr

Die Hubmann-Bauernecke gibt es seit 15 Jahren

Eine Kostprobe gefällig? Florian Hubmann, Brigitte Berger, Maria Ruhhütl (v.l.)
Stainz: Hubmann Passage |

Das Stainzer Kaufhaus fördert regionale Qualität.

Es war die Idee von Seniorchef Fritz Hubmann, regionalen Produzenten den Zugang zum Sortiment des Kaufhauses zu ermöglichen. „In der Anfangszeit gab es eine eigene Ecke“, betont Sohn Florian, dass derzeit die Waren in die allgemeine Auswahl eingegliedert sind. Was war die dahinterliegende Idee? Bauern sollte die Möglichkeit geboten werden, ihre Produkte im Handel zu verkaufen.
„Die Kooperation hat sich gut bewährt“, spricht Hubmann von einem Zusammenwachsen der gemeinsamen Zielsetzungen. Profitiert haben die regionalen Bauern, die sich in ihrem Umsatz und ihrer Betriebsgröße deutlich vergrößern konnten. Ein Effekt war aber auch der Regionalgedanke, der mehr und mehr im Kaufhaus Einzug gehalten hat. „Man weiß, woher die Produkte kommen“, umschreibt Hubmann dieses Angebot an die Konsumenten.
Auf 14 regionale Produzenten ist mittlerweile das bäuerliche Angebot angewachsen, das am 15./16. April in der Kaufhauspassage präsentiert wurde und so ziemlich alle Lebensmittel umfasste, die eine Region zu bieten hat. „Wir verpressen ausschließlich unsere eigenen Kerne“, betonte etwa Maria Ruhhütl, die frühere Bezirksbäuerin des Bezirkes Deutschlandsberg, ihre Erfahrung in der Verarbeitung, die sich in einer Topqualität niederschlage. „Probieren Sie einmal!“ Mit einem auf Butterbrot verabreichten Honigaufstrich versuchte Hans Schlatzer, Obmann des Bienenzuchtvereins Stainz, auf seine Produkte aufmerksam zu machen. „In der heutigen Zeit wird es für sie immer schwerer“, liegt ihm das Wohl der Bienen besonders am Herzen.
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