23.08.2016, 15:11 Uhr

Die Mur als Lebensader der Stadt

Murmetropole: Um ihrem Namen alle Ehre zu machen, könnte die Stadt Graz rund um den Fluss noch viel aktiver gestalten. (Foto: C. Posch)

Noch bis Donnerstag läuft in Graz die Ideenwoche "Mur findet Stadt".

Mehr Wassersport am Fluss, gemütliche Cafés entlang der Uferpromenade – der Verein "Mur findet Stadt" macht sich für eine aktive Gestaltung des Lebensraumes Mur stark.
Der Gedanke, rund um den Fluss ein Naherholungsgebiet zu schaffen, ist zwar nicht neu, doch bisher mangelt es an ausreichender Umsetzung. In der derzeit stattfindenden "Ideenwoche" lädt der Verein alle Grazerinnen und Grazer dazu ein, sich mit dem Thema bewusst auseinanderzusetzen.

Sport am Fluss
"Ein Gewässer ist eine Lebensader in der Stadt. Ein Miteinander von Mensch und Natur wäre in dem Sinne wünschenswert", meint Romana Ull vom Verein. Die Sachverständige für Naturschutz sieht etwa im Bereich Wassersport großes Potenzial. "In der Stadt kann man radfahren, skaten oder joggen. Aber es gibt weitaus mehr Möglichkeiten, wenn man das Wasser mit einbaut, wie die Grazer Kajakfahrer zeigen."
Auch der Flusspark wäre ein Konzept, welches der Verein gerne umsetzen würde. Ein paar Kilometer außerhalb des Zentrums steht mit der Olympiawiese eine große, freie Fläche zur Verfügung, die zu einem Naherholungsgebiet umgestaltet werden könnte. "Die soziale Entwicklung geht dahin, dass Menschen mehr auf Autos verzichten. Daher muss ein Naturerlebnis schon in der Stadt geboten werden. Entlang der Mur kann hier noch vieles geschaffen werden", so Ull.
Workshops und Veranstaltungen zur Ideenwoche: www.murfindetstadt.at
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