20.07.2016, 08:19 Uhr

Hierländer hat mit dem "Ex" abgeschlossen

Im Bullen-Dress machte Stefan Hierländer (r.) insgesamt 134 Partien für Leipzig und Salzburg. (Foto: GEPA)

Der Ex-Bulle brennt trotzdem auf Sturms Saisonauftakt am Samstag (18.30 Uhr) gegen Salzburg.

"Ein besonderes Spiel wäre es für mich, weil’s mein erstes für Sturm wäre – der Gegner ist nur ein Ex-Verein von mir." Sechs Jahre im Bullen-Stall in einem Nebensatz abgehandelt. Stefan Hierländer hat sich nach seinem Abschied aus Leipzig offensichtlich schnell vom Dosenimperium gelöst.
"Viele Spieler von damals sind ja nicht mehr im Verein – und auch der Trainer ist inzwischen wieder neu", begründet er seine nur mäßig aufkommenden Emotionen vor Sturms Auftaktgegner Salzburg, für die er immerhin vier Jahre lang (plus zwei Jahre bei RB Leipzig) seine Knochen hingehalten hat.
Emotionaler wird er da schon, wenn’s um seinen neuen Arbeitgeber geht. "Ich hab in Liebenau bisher ja nur als Gegner gespielt, war von der Atmosphäre aber schon immer begeistert. Die Fans sind wahrscheinlich die besten und lautesten in Österreich, ich freu mich schon richtig, für sie zu spielen."
Ob sich ein Einsatz schon am Samstag ausgeht, will der Kärntner noch offen lassen. "Letztlich ist’s natürlich Sache des Trainers. Und ich bin auch mit einem physischen Rückstand nach Graz gekommen. Mit individuellen Trainingseinheiten hab ich das aber ganz gut aufgearbeitet, denk ich. Auch die 90 Minuten gegen Coventry waren für mich diesbezüglich ganz wichtig."

Umbau braucht Zeit

Insgesamt acht neue Spieler (plus die jungen Maresic, Skrivanek und Schmid) galt’s für Trainer Franco Foda in der Vorbereitung zu integrieren. Hierländer fordert deshalb gerade zu Saisonbeginn etwas Geduld ein. "Das war in diesem Sommer natürlich ein Umbruch. Wir müssen erst zusammenwachsen und zu einer richtigen Mannschaft werden, das braucht einfach Zeit."
Tradition hat bei Sturm hingegen schon die Partnerschaft mit Hauptsponsor Puntigamer – seit stolzen 21 Jahren hält die Biermarke den Schwarz-Weißen bereits die Treue. Jetzt wurde die Sponsoring-Vereinbarung um weitere drei Jahre verlängert.
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