09.06.2016, 07:32 Uhr

Museumsgründer Koschatko gestorben

Alois Koschatko, *13. 5. 1927 - +28. 5 .2016 (Foto: KK)
Wenige Tage nach seinem 89. Geburtstag ist der Gründer des Freilichtmuseums Vorau, OSR Alois Koschatko, HS-Dir. i. R., nach kurzer, schwerer Krankheit am 28. Mai gestorben. Der Ehrenbürger der Marktgemeinde Vorau wurde am 13. 5.1927 als jüngstes Kind in Dirnegg geboren. Nach den acht Volksschuljahren in Pinggau bewältigte er 1942 die Aufnahmsprüfung in die Lehrerbildungsanstalt in Kainbach bei Graz. Fünf Jahre später schaffte er die Matura und die Abschlussprüfung zum Lehrer. Es folgten abwechslungsreiche Dienstjahre an vielen Standorten, ehe er 1958 Lehrer nach Vorau kam, wo er zuerst an der Volksschule und bis zu seiner Pensionierung 1987 an der Hauptschule als Direktor tätig war. Daneben war er noch in der Handelsschule und in bäuerlichen Berufs- und Fortbildungsschulen tätig.
Zwanzig Jahre lang war Koschatko im Vorauer Gemeinderat, davon 10 Jahre als Kassier, tätig und für zahlreiche Projekte, wie den Bau der Volks- und Hauptschule und die Errichtung des Freibades, mitverantwortlich.
Dementsprechend zahlreich waren seine öffentlichen Ehrungen, von denen hier nur die Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens des Landes Steiermark erwähnt sei.
Einen großen Teil seiner Freizeit widmete er seit Beginn der Siebzigerjahre dem von ihm gegründeten Freilichtmuseum, in dem er zahlreiche bäuerliche Objekte seiner näheren Heimat aufstellte und mit umfangreichem Inventar versah.
Koschatko Alois war seit 1958 mit Hedwig Koschatko verheiratet, mit der er vier Kinder hatte, von denen zwei aber schon in jungen Jahren verstarben.
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