06.07.2016, 17:23 Uhr

Lästiges Klingeln im Ohr

Oft sind Stress und Durchblutungsstörungen im Ohr schuld, dass lästige Ohrengeräusche entstehen. (Foto: tibanna/Fotolia.com)

Nahezu 100.000 Österreicher kennen peinigende Ohrengeräusche. Die Ursachen dafür können Schwindel, eine Durchblutungsstörung der Kopfgefässe aber auch Schwerhörigkeit und ein Hörsturz sein.

Auch Stress und die Folgen einer Viruserkrankung können dazu führen, dass die Geräusche im Ohr entstehen. Da die Ursachen so vielfältig sind, sind oft mehrere Untersuchungen bei verschiedenen Ärzten (Hals-Nasen-Ohrenarzt, Internist, Neurologe) nötig, um die passende Behandlung zu finden.

Therapie von Tinnitus

Infusionen können die Durchblutung im Ohr verbessern, auch eine spezielle Sauerstoffbehandlung kann helfen. Es gibt auch spezielle Geräte, die ein leises Rauschen aussenden und so dem Gehirn helfen, ungewollte Ohrgeräusche nicht mehr wahrzunehmen. Ist der Patient schwerhörig, kann ein Hörgerät auch gegen Tinnitus helfen. Schwerhörige hören Außengeräusche vermindert, wodurch den inneren Geräuschen mehr Aufmerksamkeit zukommt.

Weniger Stress

Sehr wichtig ist es auch Stress abzubauen. Autogenes Training, entspannende Musik, Yoga etc. helfen, die Wahrnehmung des Tinnitus zu mindern. Verspannungen im Nackenbereich führen zu Schmerzen und erhöhen häufig den Leidensdruck. Gezielte manuelle Übungen, die die Nackenmuskulatur dehnen und lockern sind in diesen Fällen hilfreich.

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