09.03.2016, 08:23 Uhr

Internationales Diabetes-Netzwerk setzt auf Grazer Know-how

Med Uni Graz: Nationales Diabetes Typ 1 Zentrum in den Startlöchern. (Foto: djd/diabetes-behandeln.de)
Das internationale Forschungsnetzwerk Innodia hat sich zum Ziel gesetzt, die Suche nach Therapieoptionen zur Vorbeugung und Heilung von Typ 1 Diabetes gemeinsam weiterzuentwickeln und auszubauen. Die Medizinische Universität Graz ist als einzige österreichische Universität Projektpartnerin neben vielen namhaften Institutionen wie der University of Cambridge oder dem King’s College London. Die Klinische Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie der Med Uni Graz unter der Leitung von Univ.-Prof. Thomas Pieber trägt mir ihrer Expertise maßgeblich zum Projekterfolg bei, zeugen doch aktuelle Entwicklungen wie die künstliche Bauchspeicheldrüse oder das GlucoTab, die App zum Diabetesmanagement, von der Innovationskraft der Grazer StoffwechselexpertInnen.

Die Expertise der Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie an der Med Uni Graz ist international anerkannt und spiegelt sich in zahlreichen Publikationen und innovativen Entwicklungen wider. An der Med Uni Graz wird im Rahmen von INNODIA eine europaweit einheitliche Kohorte rekrutiert, um den Krankheitsverlauf von Diabetes Typ 1 normiert zu studieren. Ebenso finden im Rahmen des Projekts in Graz FACS-Analysen – ein Messverfahren, das Zelleigenschaften ableiten lässt – statt, um die Eigenschaften von Zellen der Immunabwehr zu analysieren. „Ein wesentlicher Grazer Projektbeitrag liegt in der Analyse bzw. in der Erprobung neuer Verfahren, welche eine Heilung von Diabetes Typ 1 versprechen bzw. helfen, die Krankheit langfristig zu verhindern“, blickt Thomas Pieber in die Zukunft. Die strategische Langzeitausrichtung von INNODIA wird die Einrichtung eines nationalen Zentrums für Diabetes Typ 1 an der Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie der Med Uni Graz zum Ziel haben.
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