07.07.2016, 16:00 Uhr

Schönen letzten Arbeitstag, Herr Bundespräsident!

Der kleine Heinzi Fischer beim Spielen in Graz. (Foto: /mvol19/hires/04/69/89/33/62h.001)

Der gebürtige Grazer Heinz Fischer geht morgen als Staatsoberhaupt Österreichs in Pension.

Eigentlich ist er ein echter Steirer, ein Grazer, der Herr Bundespräsident a. D.: Vom Uhrturm bis zum Schrebergarten des Opas in Wetzelsdorf gibt es viele Kindheitserinnerungen, an die Bundespräsident Heinz Fischer gerne zurückdenkt. „Aufgewachsen bin ich in der Technikerstraße. Vis-à-vis unseres Wohnhauses war die große, imposante Technische Universität. Auch der Uhrturm war einfach nur toll. Und bei meinem Großvater im Schrebergarten sammelten wir immer Ribiseln und einen Wasseranschluss zum Planschen gab es da auch. Ein Paradies für mich und meine Schwester“, erinnert sich der gebürtige Grazer.
In die Politik zog es Fischer, dessen Vater Rudolf Fischer selbst langjähriger Nationalratsabgeordneter war, schon sehr früh. „Mit 15 Jahren bin ich den sozialdemokratischen Mittelschülern beigetreten. Die eigentliche Weichenstellung in Richtung Politik erfolgte im Herbst 1961, damals machte ich gerade mein Gerichtsjahr am Straflandesgericht in Wien und erhielt die Einladung, ab 1. Jänner 1962 als Jurist im Parlamentsklub der SPÖ zu arbeiten.“ Nur zwei Jahre später avancierte er zum Klubsekretär und vor fast genau 40 Jahren, am 4. November 1971, wurde Fischer Abgeordneter im Nationalrat. Weitere Stationen vor dem Bundespräsidentenamt (seit 2004) waren Wissenschaftsminister sowie Präsident des Nationalrates.

Alles Gute!

Zwölf Jahre später geht er nun als oberster Österreicher in Pension – kurz und knapp: Herr Bundespräsident, es war sehr schön, es hat uns sehr gefreut: Wir sagen Danke und wünschen alles Gute, viel Gesundheit und viel gemeinsame Zeit mit der "First Lady a. D.!
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Josef Bauer aus Leoben | 09.07.2016 | 00:13   Melden
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