05.07.2016, 23:50 Uhr

Start: Siegfried Nagl auf Facebook, Instagram und Snapchat

Das Bürgermeisteramt startet mit dem heutigen Tag einen digitalen Großangriff.

"Wir wollen auf Augenhöhe mit jungen Menschen kommunizieren und von ihnen wissen, was sie sich von der Politik erwarten." So erklärt Thomas Rajaovics, Sprecher von Bürgermeister Siegfried Nagl den digitalen Großangriff des Stadtoberhauptes. Der Hintergrund ist klar, so Rajakovics: „Viele junge Menschen wenden sich von der Politik ab. Auch deshalb, weil es die Politik nicht vermag, dort zu kommunizieren, wo sich diese Personen täglich aufhalten: nämlich auf Plattformen wie Instagram oder Snapchat." Ab heute kann man dort und auch auf Facebook Postings, Videos und mehr unter dem Namen "Büro des Bürgermeisters" finden.
Für die strategische Beratung und die redaktionelle Unterstützung hat sich Nagl einen Profi an Bord geholt: Richard Peer zeichnet mit seiner Agentur "peerpr" dafür verantwortlich. Jene Agentur übrigens, die kürzlich von den großen österreichischen Branchenmagazinen zur besten steirischen PR-Agentur gekürt wurde.

So kommuniziert der Stadtchef

Thematisch darf man sich von Nagl einiges erwarten: Einerseits wird es immer wieder Viedos geben, in denen er sich mit Botschaft direkt an die Bevölkerung wendet. Pressekonferenzen, Stadtregierungs- und Gemeinderatssitzungen sollen, so das Konzept, für die Menschen transparenter und angreifbarer werden. So sollen über zukunftsweisende Themen wie Reininghaus, Hochwasserschutz, Menschenrechte oder Sicherheit informiert, aber auch die Meinung der jüngeren Personen eingeholt werden. Themenmonate und Einblicke hinter die Kulissen des Bürgermeisterbüros runden die redaktionelle Schwerpunktsetzung ab.
Ehrgeiziges Ziel: Allein auf Facebook sollen bis Jahresende zumindest 7.000 Fans dem "Büro des Bürgermeisters" ein "gefällt mir" zukommen lassen.

Warum soziales Netzwerken Sinn macht.

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