Trauer um beliebte Wanderwege

Mit grüner Farbe überpinselt: Den markierten Traditionswanderweg am Kogelberg gibt es offiziell nicht mehr.
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  • hochgeladen von Waltraud Fischer

Unsere Region ist ein Wanderparadies und der Alpenverein Leibnitz leistet einen maßgeblichen Anteil, um die Wege und Markierungen instand zu halten. Mit Verwunderung mussten Wanderer allerdings zur Kenntnis nehmen, dass der beliebte Traditionswanderweg am Kogelberg (ehemaliges Anwesen Surma) Richtung Fachschule Silberberg (auf Boden der Gemeinde Heimschuh) nicht mehr offiziell aufscheint – und quasi stillgelegt wurde.
Ein Lokalaugenschein bescheinigt der WOCHE: Die rot-weiß-roten Markierungen wurden mit grüner Farbe überpinselt und abgeschnittene Baumstämme ranken in den Weg, die dem Wanderer das Gehen am einstigen Weg sehr erschweren. Grund für die Auflösung des Wanderweges dürften Ungereimtheiten mit dem Grundstückseigentümer gewesen sein. Das wird auch seitens des Tourismusbüros Leibnitz und dem Alpenverein Leibnitz bestätigt, die sich einen Fortbestand des Weges ebenso gewünscht hätten.
Strecken in Planung
Die Überarbeitung und der Ausbau des Wanderwegenetzes liegt dem Tourismusverband Südsteiermark sehr am Herzen und man ist auch um neue Strecken bemüht, um für ein verstärktes Wandererlebnis abseits von stark frequentieren Straßen zu sorgen. Auch die Strecken, die die Genussplätze verbinden, werden überarbeitet.

Langfristiges Konzept

Das langfristige Konzept des Tourismusverbandes Südsteiermark ist auf die gesamte Region ausgelegt.
"Es wäre sehr hilfreich, wenn Gemeinden ihre Wanderwege bei uns melden würden, damit wir die Karten aktualisieren können", bittet "Wanderfrau" Cornelia Tomberger um tatkräftige Unterstützung. Geplant sind darüber hinaus erlebbare Wanderwege für alle Sinne. "Es wird an verschiedenen Stationen etwas zu tun geben, die den Gast zum Mitmachen animieren", verrät Tomberger.
Maßgeblich beteiligt an der Umsetzung neuer Wanderwege ist der Alpenverein Leibnitz mit Karl Eichner (Wegewart) und der langjährige seinerzeitige Wegewart Rudi Wabnegg.

Kommentar zur wanderbaren Region

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