29.06.2016, 16:06 Uhr

Chinesischer Besuch bei AT&S in Leoben

Bei einer Werksführung im AT&S Leoben konnte sich der chinesische Botschafter Bin Zhao (Mi.) selbst ein Bild vom führenden Leiterplattenhersteller machen. (Foto: KK)
LEOBEN. Bei einem Besuch des chinesichen Botschafters im AT&S in Leoben erwies sich China wieder als wichtiges Rückgrat für die Wachstumsstrategie von AT&S. Der führende Leiterplattenhersteller in Europa Austria Technologie & Systemtechnik AG (AT&S) ist mit fast mit fast 6.000 Mitarbeitern auch an zwei Standorten (Shanghai und Chongqing) in China stark im Land des Drachens vertreten und hat bis dato fast 1 Milliarde Euro in China investiert.

Vorreiterrolle in China

Der chinesische Botschafter in Österreich Bin Zhao verschaffte sich nun im AT&S Werk in Leoben-Hinterberg ein persönliches Bild. Im Zuge der Werksführung mit dem AT&S Vorstand Andreas Gerstenmayer, Karl Asamer und Heinz Moitzi betonte der chinesische Botschafter: „AT&S ist ein nicht nur in China international erfolgreiches Unternehmen und gleichzeitig einer der größten industriellen österreichischen Investoren in China. Seit 2002 ist AT&S in China vor Ort und nimmt bei den Themen Umweltschutz, Sicherheit, Bildung und Soziales eine Vorreiterrolle in der Leiterplattenindustrie in China ein.“

Trendsetter für die Zukunft

AT&S setzt darauf, zukunftsweisende Trends in der Elektronikindustrie zu antizipieren, die Technologieführerschaft weiter auszubauen und profitabel zu wachen. Dabei spielt China eine wichtige Rolle, wie Andreas Gerstenmayer bestätigt: „China ist ein wesentlicher Wachstumstreiber für die AT&S Gruppe. 80 Prozent unserer Wertschöpfung generieren wir bereits in Asien und hier schwerpunktmäßig in China. In Zukunft werden für unser weiteres Wachstum und den Ausbau unserer Technologieführerschaft die neuen Werke in Chongqing in Zentralchina eine wesentliche Rolle spielen. Wir stellen in Chongqing neue, komplexe Technologien her und positionieren uns als erster High-End Substrate-Hersteller in China. Das passt perfekt zur „Go West“ Strategie und dem Fokus auf Mikroelektronik, den die chinesische Zentralregierung insbesondere für Chongqing setzt.“
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