Amstettner Verein sorgt für ganz großes kleines Kino

Alles eine Frage der Perspektive: Katharina Karl im Kinosaal über dem Café zum Kuckuck in Amstetten.
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  • Alles eine Frage der Perspektive: Katharina Karl im Kinosaal über dem Café zum Kuckuck in Amstetten.
  • hochgeladen von Thomas Leitsberger

Der Amstettner Verein "Perspektive Kino" sorgt in der Filmlandschaft für etwas andere Blickwinkel.

STADT AMSTETTEN. "Wir sind ein anderer Zugang zum Film", sagt Katharina Karl, Obfrau von "Perspektive Kino", des Amstettner Vereins zur Förderung von Filmen. Früher als "Südfilmfest" bekannt, sorgt der Verein seit Herbst letzten Jahres unter neuem Namen für neue Perspektiven abseits des Kommerzkinos. "Wenn zwei Leute kommen, spielen wir den Film genauso", sagt Karl, "das ist unsere Freiheit."

Die richtige Einstellung

Von der Filmauswahl über das Programmheft bis zur Veranstaltungsplanung brauche es viele helfende Hände – derzeit sind es etwa zehn Paare davon –, um Film in dieser Form in Amstetten möglich zu machen. "Wir sind ein paar begeisterte Freaks", lacht sie.

Mitten in der Szene

Gezeigt werden Filme, "die in irgendeiner Weise kritisch auf die Welt schauen" – gern auch mal mit "liebevollem Augenzwinkern". Der Verein setzt Schwerpunkte auf einen künstlerischen, internationalen und eben kritischen Zugang. "Jedenfalls Filme, die nicht in einem großen Kinosaal zu sehen sind", so Karl über die Nische, die sie mit ihren Kollegen in der Region füllt. Die (Ab-)Spielorte sind im Café zum Kuckuck oder im Rathaussaal. Beim Sommerkino wird St. Marien in Allersdorf zur Location. Zuletzt verwandelte man für den Stummfilm-Klassiker Nosferatu auch die Remise in einen Kinosaal.

Die Perspektive ändern

Das Angebot ermögliche es, "einmal etwas anderes zu schauen" – ob allein oder gemeinsam. Geboten wird gleichzeitig eine besondere Atmosphäre abseits großer Säle. Es ermöglicht dabei "in Welten einzutauchen, in die man sonst keinen Zugang hat". Ein Film höre nicht dort auf, wo er auf die Leinwand projiziert wird, erzählt sie von der "Wechselwirkung" von Film und Publikum. "Man soll das Publikum nicht unterschätzen", so Karl.

Hier geht es zum Kinoprogramm.

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