Niederösterreich
Schlüsselübergabe zum Start der Landesausstellung 2026
- (v.l.n.r.) Landesrat Anton Kasser und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner übergaben symbolisch den Schlüssel an Erwin Klissenbauer, Geschäftsführer der NÖ Landesausstellung, für den Start der Aufbauarbeiten für die NÖ Landesausstellung 2026.
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Im Rahmen des beliebten „Advent im Park“ öffnete das frisch renovierte Haus 21 des Landesklinikums Mauer am Sonntag seine Türen für Besucherinnen und Besucher.
NÖ. Gleichzeitig markierte die feierliche Schlüsselübergabe von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner an das Landesausstellungsteam den offiziellen Auftakt der Aufbauarbeiten für die Niederösterreichische Landesausstellung 2026. Unter dem Titel „Wenn die Welt Kopf steht – Mensch. Psyche. Gesundheit“ wird die Ausstellung von 28. März bis 8. November 2026 stattfinden. Das Jugendstil-Ensemble wurde umfassend saniert und soll künftig sowohl Ausstellungsort als auch Gedenkstätte sein.
- (v. l. n. r.)Der offizielle Startschuss für die Aufbauarbeiten der NÖ Landesausstellung 2026 erfolgte im Beisein zahlreicher Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Region und Gesundheitswesen: Mit dabei waren Amstettens Bürgermeister Christian Haberhauer, Haags Bürgermeister Lukas Michlmayr, Armin Laussegger, wissenschaftlicher Leiter der NÖ Landesausstellung, Geschäftsführer Erwin Klissenbauer, Landesrat Anton Kasser, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Oed-Öhlings Bürgermeisterin und Obfrau der Leader-Region Moststraße Michaela Hinterholzer, der ärztliche Direktor des Landesklinikums Mauer Christian Korbel, Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig, Pflegedirektor Gerhard Leonhartsberger, die kaufmännische Direktorin Regina Bauer sowie die Vorstände der NÖ Landesgesundheitsagentur Elisabeth Bräutigam und Bernhard Kadlec.
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Ein besonderer Ort mit bewegter Geschichte
In ihrer Rede hob Landeshauptfrau Mikl-Leitner die historische und emotionale Bedeutung des Landesklinikums Mauer hervor. Seit mehr als 120 Jahren stehe der Standort für Versorgung, Unterstützung und Begleitung von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Zugleich erinnere er an die dunklen Kapitel der NS-Zeit, denen viele Opfer zum Gedenken gedacht wird – ein Grund, warum hier eine Gedenkstätte entstehen soll. Die Ausstellung solle aber vor allem auch Zukunftsthemen beleuchten und einen offenen Umgang mit psychischer Gesundheit fördern. „Wir wollen Akzeptanz schaffen und zeigen, dass psychische Erkrankungen mitten in der Gesellschaft Platz haben“, betonte Mikl-Leitner.
- (v.l.n.r.) Schlüsselübergabe mit Erwin Klissenbauer, Geschäftsführer der NÖ Landesausstellung, Landesrat Anton Kasser, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Oed-Öhlings Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer, Obfrau der Leader-Region Moststraße, Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig und Armin Laussegger, Wissenschaftlicher Leiter der NÖ Landesausstellung.
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Regionale Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor
Die Landesausstellung wird, so die Landeshauptfrau, eine starke gemeinsame Kraft entfalten. 31 Gemeinden stehen hinter dem Projekt, das die gesamte Region ins Rampenlicht rücken soll. Landesrat Anton Kasser sprach von einer „mutigen Entscheidung“, eine Ausstellung in einem aktiven Klinikum auszurichten – eine Chance, psychische Gesundheit sichtbar zu machen und Stigmatisierung abzubauen. Auch Vertreterinnen und Vertreter der umliegenden Gemeinden und Regionen hoben die Bedeutung des Projekts als wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Impuls hervor. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, unterstützt von regionalen Partnern aus Tourismus, Gastronomie und Hotellerie.
- Landesrat Anton Kasser, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Christian Korbel, Ärztlicher Direktor des Landesklinikums Mauer, Oed-Öhlings Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer, Obfrau der Leader-Region Moststraße, Pflegedirektor Gerhard Leonhartsberger und Regina Bauer, die kaufmännische Direktorin des Landesklinikums Mauer, mit zwei Ehrenamtlichen (beide rechts und links außen) am Adventmarkt.
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Einblick in Ausstellung und Adventmarkt
Wissenschaftlicher Leiter Armin Laussegger gab einen Vorgeschmack auf die Inhalte der kommenden Landesausstellung: Auf rund 1.000 Quadratmetern werden bis zu 400 Objekte präsentiert – aus internationalen Museen ebenso wie aus Landes- und Bundesmuseen. Die Ausstellung führt von der Aufklärung bis in die Gegenwart und zeigt den Wandel im Umgang mit psychischen Erkrankungen. Für Familien und Schulen wird es spezielle Vermittlungsangebote geben.
- Landesrat Anton Kasser (links) und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (rechts) bei „Advent im Park“ des Landesklinikums Mauer.
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Parallel dazu eröffnete Mikl-Leitner den Adventmarkt des Landesklinikums und des Pflege- und Betreuungszentrums Mauer. Handgefertigte Produkte aus der Beschäftigungstherapie, Begegnungen und gelebte Tradition prägen dieses besondere Ereignis. Vertreterinnen des Klinikums und der NÖ Landesgesundheitsagentur betonten den hohen Stellenwert menschlicher Wärme, regionaler Verbundenheit und Solidarität, die diesen Adventmarkt auszeichnen.
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