Olympisch: Mostviertler verkosten 102 Schnäpse und Liköre

Der Sonntagberger Gerhard Schallauer (Mitte) verkostete ebenfalls mit, er war auch bei der Organisation der Schnapsbrenner-Olympiade federführend dabei. | Foto: eisenstrasse.info
3Bilder
  • Der Sonntagberger Gerhard Schallauer (Mitte) verkostete ebenfalls mit, er war auch bei der Organisation der Schnapsbrenner-Olympiade federführend dabei.
  • Foto: eisenstrasse.info
  • hochgeladen von Thomas Leitsberger

EISENSTRASSE. Qualitätsvolle Produkte und Verkoster mit gut geschultem Gaumen: Auf hohem Niveau glänzte die achte Schnapsbrenner-Olympiade der Österreichischen Eisenstraße. 102 Edelbrände und Liköre wurden von Produzenten aus Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark eingereicht. Beim Mostheurigen Wagenöd von Familie Bogner am Sonntagberg wurden die edlen Tropfen nun einer strengen Wertung unterzogen.

Die Schnapsbrenner-Olympiade wird von der Eisenstraße Niederösterreich gemeinsam mit der Marktgemeinde Sonntagberg organisiert. Besonders ist der Bewerb nicht nur wegen der bundesländerübergreifenden Ausschreibung, sondern auch wegen der Wanderpokale: Auf den besten Edelbrenner wartet die „Goldene Eisenwurzen“, auf den besten Likörproduzenten die „Kleine Goldene Eisenwurzen“.

Die besten Schnäpse und Liköre

Die Verkostung leitete der Randegger Schmiedmostbauer Adi Adelsberger mit viel Wissen und Gespür. Als Gruppenleiter standen ihm die Experten Peter Bruckner, Marianne Scheiblauer, Gottfried Wagner, Renate Obermüller, Poldi Adelsberger, Mathias Aigner, Berthold Eppensteiner und Anton Prüller zur Seite. Welche Produkte mit Gold, Silber und Bronze geadelt werden, wird beim Sonntagberger Marktfest am Sonntag, 4. September, bekanntgegeben. So viel sei aber schon jetzt verraten: Die „Goldene Eisenwurzen“ ging an einen Birnenbrand, die „Kleine Goldene Eisenwurzen“ erhielt ein Produzent für seinen hervorragenden Weichsellikör.

„Die Qualität der eingereichten Produkte war sehr gut, dasselbe gilt für die Leistung der Verkoster“, sagte Verkostungsleiter Adi Adelsberger. Als Ehrengast durfte Bürgermeister Thomas Raidl Eisenstraße-Vorstandsmitglied Bürgermeisterin Waltraud Stöckl aus St. Anton an der Jeßnitz begrüßen. Sie war erstmals bei der Schnapsbrenner-Olympiade dabei und zeigte sich begeistert: „Die Tradition des Schnapsbrennens in unserer Region ist beeindruckend und ich war auch von der Gastfreundschaft von Familie Bogner sehr angetan.“ Bei der Organisation der Schnapsbrenner-Olympiade half die Sonntagberger Bauernschaft rund um geschäftsführenden Gemeinderat Gerhard Schallauer kräftig mit.

Folgende Produzenten schafften es in das Stechen um die Auszeichnung „Goldene Eisenwurzen“ bzw. „Kleine Goldene Eisenwurzen“:

Liköre:
Familie Pöchacker, Reinsberg
Familie Aigner, Reinsberg
Familie Frühwald, Reinsberg
Familie Leichtfried, Ybbsitz
Familie Rechberger, Gresten-Land

Edelbrände:
Familie Eggendorfer, Bad Hall
Familie Fenzl, Scheibbs
Bergbauernschule Hohenlehen, Hollenstein an der Ybbs
Familie Reichl, Trofaiach
Familie Adelsberger, Randegg
Familie Obermüller, Ybbsitz
Familie Atschreiter, Sonntagberg
Familie Rechberger, Gresten-Land
Familie Aigner, Gresten-Land

Prämierung Schnapsbrenner-Olympiade der Österreichischen Eisenstraße:
Marktfest Sonntagberg - Sonntag, 4. September

Der Sonntagberger Gerhard Schallauer (Mitte) verkostete ebenfalls mit, er war auch bei der Organisation der Schnapsbrenner-Olympiade federführend dabei. | Foto: eisenstrasse.info
Die Sonntagberger Bäuerinnen servierten die Kostproben: Michaela und Claudia Schallauer, Martina Gassner, Heidi Schallauer, Manuela Palmetshofer, Karin Gassner, Kerstin Wagner und Gerti Zöttl mit Verkostungsleiter Adi Adelsberger. | Foto: eisenstrasse.info
Foto: eisenstrasse.info
Anzeige
Bürokratie ist eine Milliardenbelastung für Österreichs Unternehmen. | Foto: smarterpix/stokkete
1 2

Bürokratie-Kosten
21,1 Milliarden Gründe für Bürokratieabbau

669 Euro pro Sekunde: So viel kostet Bürokratie Österreichs Unternehmen. Vor allem kleine Betriebe stehen massiv unter Druck. Bürokratie verursacht Österreichs Wirtschaft jährlich Kosten in Höhe von 21,1 Milliarden Euro, ergibt eine Berechnung der KMU Forschung Austria. Das entspricht 669 Euro pro Sekunde. Bürokratie kostet also Geld. Viel Geld. Und noch mehr Zeit: Insgesamt müssen heimische Unternehmen 320 Millionen Arbeitsstunden pro Jahr aufwenden. Das sind 200.000 Arbeitskräfte, die sich...

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

UP TO DATE BLEIBEN

Aktuelle Nachrichten aus Niederösterreich auf MeinBezirk.at/Niederösterreich

Neuigkeiten aus Niederösterreich als Push-Nachricht direkt aufs Handy

Bezirksblätter auf Facebook: MeinBezirk.at/Niederösterreich

ePaper jetzt gleich digital durchblättern

Storys aus Niederösterreich und coole Gewinnspiele im wöchentlichen MeinBezirk.at-Newsletter


Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.