27.09.2016, 08:41 Uhr

Neues Haus für Allersdorfer Kinder

C. Lottersberger, G. Scharfmüller, A. Kasser, U. Puchebner.

Stadt investiert in Allersdorf. ÖVP ortet in Mauer Handlungsbedarf.

STADT AMSTETTEN. Der Neubau des dreigruppigen Kindergartens und die Erweiterung der Schule im Amstettner Ortsteil Allersdorf seien ein "richtungsweisendes Bildungsprojekt", meint Bürgermeisterin Ursula Puchebner (SPÖ), die den heutigen Bildungsansprüchen, aber auch den vermehrten Angeboten wie der Nachmittagsbetreuung gerecht wird. Durch die gemeinsame Nutzung von Gebäudeteilen, etwa des Speisesaals, der Küche oder des Aufenthaltsraums, soll zudem ein Synergieeffekt geschaffen werden und das Netzwerk zwischen Kindergarten und Schule gestärkt werden. Im Jänner 2018 sollen die Kinder wieder einziehen können.

VP ortet "Handlungsbedarf"

Projekte ähnlich diesem wären auch in anderen Amstettner Ortsteilen notwendig, sieht Vizebürgermeister Dieter Funke (ÖVP) auch in Mauer Handlungsbedarf. "Der desolate Zustand der Neuen Mittelschule Mauer ist kein Geheimnis. Die Schule ist weit weg vom neuesten Stand, von einem angenehmen Lernumfeld für die Jugendlichen von Mauer gar nicht zu sprechen", so die Volkspartei.

Sanierungsplan in Mauer

Die Sanierung sei seit Jahren im langfristigen Budget der Stadt vorgesehen, jedoch geschehen sei nichts, kritisiert Funke. Dass "nichts geschehen" sei, hätte allerdings seine Gründe, erklärt Ortsvorsteher Anton Ebner (SPÖ), schließlich wäre es lange nicht sicher gewesen, ob der Schulstandort aufgrund sinkender Schülerzahlen weitergeführt wird. Jetzt, da die Entscheidung gefallen ist und der Standort erhalten bleibt, könne auch investiert werden. Nach den notwendigsten Sanierungsarbeiten, etwa die Fenstererneuerung, sollen im nächsten Jahr weitere Maßnahmen folgen.
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