03.11.2016, 15:23 Uhr

E-Mobilität: Eing'steckt is an der Moststraße

Anton Kasser, Ursula Puchebner, Ignaz Röster und Christian Haberhauer tanken Strom am Amstettner Hauptplatz.

Elektrisch angekommen: Warum E-Mobilität im Bezirk kein Zukunftsthema, sondern eines der Gegenwart ist.

BEZIRK AMSTETTEN. Die Region entwickelt sich zunehmend zum Eldorado für Elektrofahrzeuge. So werden etwa derzeit 40 neue Elektrotankstellen entlang der dafür mit dem Energietrend 2016 ausgezeichneten Moststraße und weitere 30 Ladesäulen an der Eisenstraße errichtet.

Auftanken in der Stadt

Für die Gemeinden werden schnelle und zeitgemäße Lademöglichkeiten zunehmend zum fixen Bestandteil der notwendigen kommunalen Infrastruktur.
„Im Zuge des Projekts Amstetten 2020+ haben wir das große Ziel, einen E-Mobilitätsanteil von fünf Prozent bei den Fahrzeugen zu erreichen. Dazu braucht es auch ein gutes Angebot zum Stromtanken“, erklärt etwa Amstettens Bürgermeisterin Ursula Puchebner. Seit Mai 2014 ist E-Tanken in der Stadt möglich.

Bereits 2011 wurde die erste öffentliche Strom-Tankstelle am Pfarrgartendeck in Waidhofen errichtet. „Mit dieser E-Tankstelle möchten wir unseren Bürgern, aber auch Gästen, die Möglichkeit geben, Strom zu tanken“, so Waidhofens Bürgermeister Werner Krammer.

Tanken für den Tourismus

Auf positive Auswirkungen auf die Besucher und Urlauber schielt mit ihrem E-Mobilitätsprojekt auch die Moststraße. "Unser Projekt e-Mobil in der Moststraße und Eisenstraße bietet ressourcenschonende, zukunftsfähige Angebote für sanften, ökologischen Tourismus. Das macht die Region Mostviertel für umweltbewusste Gäste attraktiv“, so Christian Haberhauer von der Moststraße.

"Mit dem Projekt in der Moststraße kombinieren wir touristische Angebote mit E-Mobilität, um neue Besuchergruppen und auch Wertschöpfung in die Region zu bringen“, so Moststraße-Obfrau Michaela Hinterholzer.

Auftanken im Wirtshaus

Auch die "Niederösterreichische Wirtshauskultur" schlägt mit der neuen Initiative „Genussvolles Aufladen“ einen ähnlichen Weg ein. Bis Jahresende haben Wirtshauskultur-Betriebe die Möglichkeit, mittels Unterstützung durch das Land Niederösterreich und der EVN, E-Ladestationen für sich zu beantragen.


In den vergangenen zwei Jahren hat sich die Anzahl der E-Autos auf Niederösterreichs Straßen verdreifacht. 95 Prozent der in Niederösterreich zurückgelegten Wege sind kürzer als 50 km. „In ganz Niederösterreich ist es möglich, innerhalb eines Radius von 60 km ein E-Auto innerhalb von 30 Minuten zu laden", so Ignaz Röster, Regionalleiter der Energie- und Umweltagentur NÖ im Mostviertel, die nun mit der Aktion „Sauber Tanken“ das E-Tankstellennetz sichtbar machen will.
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