KPÖ PLUS: Wohnen darf nicht arm machen

Wohnen ist aus Sicht von KPÖ PLUS ein Schlüssel für das Wohlbefinden und die Zufriedenheit von vielen Menschen
  • Wohnen ist aus Sicht von KPÖ PLUS ein Schlüssel für das Wohlbefinden und die Zufriedenheit von vielen Menschen
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  • hochgeladen von Gabriela Stockmann

(Aussendung von KPÖ PLUS) KPÖ PLUS hat am Mittwoch mit einer Aktion auf das immer teurere Wohnen aufmerksam gemacht. Alleine im letzten Jahr stiegen die Mieten laut Verbraucherpreisindex um 3,8%. „Viele Menschen zahlen oft bereits mehr als ein Drittel ihres Einkommen für die Miete, nicht wenige sogar mehr als die Hälfte. Gerade für junge Leute wird der Weg zum ersten eigenen Zuhause immer schwieriger, aufgrund von hohen Maklergebühren, Kautionen und steigenden Mietpreisen,“ stellt Christiane Maringer, Spitzenkandidatin in Niederösterreich von KPÖ PLUS, fest.

Als ersten Schritt in die richtige Richtung sieht Stefan Glaser, Listenzweiter in Niederösterreich, die Abschaffung der Maklergebühren, die zukünftig die Vermieter tragen sollen. Für die Kautionen solle ein staatlicher Kautionsfonds nach Grazer Vorbild eingerichtet werden. „Wir wollen, dass man in Niederösterreich höchstens ein Drittel des Gehalts für die Miete zahlen muss. Wohnen darf nicht arm machen,“ betont Glaser.

Mittelfristig soll laut KPÖ PLUS eine Mietpreisbindung verbindlich günstigere Preise schaffen. Sozialer Wohnbau sowie öffentlicher Gemeindebau nach Wiener Vorbild für alle, die keine Superreichen sind und in dem verschiedene Bevölkerungsgruppen gerne und gut leben, sind auch in Niederösterreich dringend notwendig. „Viele Leute sagen uns auf der Straße, dass sie wegen der steigenden Mieten besorgt sind. Teures Wohnen betrifft mittlerweile breite Bevölkerungsschichten. Es ist dringend Zeit, zu handeln,“ so Maringer abschließend. Auch nach der Wahl wird sich KPÖ PLUS weiterhin für die Abschaffung der Maklergebühren, mehr sozialen Wohnbau und einen Kautionsfonds nach Grazer Vorbild einsetzen.

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