29.05.2017, 11:16 Uhr

Die härtesten 64 Kilometer Österreichs

bergab muss man immer ganz genau hinsehen.. :) Foto: SPORTOGRAF.COM
Gestern fanden in Kürnberg/NÖ die Österreichischen Mountainbike Marathon Staatsmeisterschaften statt.. Die Gegend rund um Kürnberg ist perfekt zum Mountainbiken, deshalb gibt es dort auch jedes Jahr sehr viele begeisterte Zuseher, ein perfektes Organisationsteam und auch immer eine anstrengende Marathon-Runde.. Doch heuer haben die Kürnberger noch einmal nachgelegt und einen extrem schweren Kurs mit 64 Kilometer und 2600 Höhenmeter auf die Beine gestellt..
Waren in den letzten Jahren, aufgrund des damals schon schweren Kurses, maximal 50-60 Starter auf der Extremdistanz am Start, so waren es gestern bei der Staatsmeisterschaft doch weit über 150 aus ganz Österreich!! Pünktlich um 10 Uhr erfolgte der Startschuss und nach einer kleinen breiten Startrunde, auf der sich das Feld immer perfekt aufteilt, ging es in die erste Runde.. Die 64 Kilometer waren in 3 Runden zu je 19, 28 und 17 Kilometer aufgeteilt – bis zur Halbzeit war man auf der „alten“ Strecke unterwegs und die zweite Hälfte war dann zum Großteil Neuland für alle.. Das Höhenprofil in Kürnberg könnte man fast mit dem Höhenprofil von der Belgian Mountainbike Challenge verwechseln, es geht ständig auf und ab, flach ist eigentlich nur die Start-Ziel gerade und sogar diese steigt leicht nach oben.. :p
Kürnberg ist für mich, auch wenn es extrem hart ist dort zu fahren, eines der schönsten Mountainbike Rennnen Österreichs, weil man einfach immer voll gefordert ist, es keine Forststraßen-Raserei ist und man am Ende des Tages sagen kann:“DANKE für den geilen Tag am Bike!!“
Die Abfahrten sind für alle fahrbar, es ist nur so, dass es mit steigender Geschwindigkeit immer „gefährlicher“ wird, aber das Tempo kann ja eh jeder selbst bestimmen..
Eine Beschreibung der Strecke ist schwierig, da es eben immer auf und ab geht, aber ich kann jeden nur empfehlen sich die Kraft bei einen möglichen Kürnberg-Start 2018 gut einzuteilen um nicht auf den letzten Metern extrem zu leiden.. Außerdem sollte man im Trainingsplan „Bachdurchfahrten“ einplanen wenn man keine nassen Füße bekommen will, anderer seits so heiß wie es gestern war – ich wäre gern umgefallen im Bach.. :D Ein weiteres Highlight ist mit Sicherheit der Steinbruch hoch zur Elisabeth-Warte kurz vor dem Ziel, der tut besonders weh im Kopf, weil man ca. 3 Kilometer später auf der anderen Seite wieder hinunter fährt..
Nach 3 Stunden und 43 Minuten überquerte ich als 18. in der ELITE Klasse die Ziellinie und auch wenn mir heute alles weh tut, ich freue mich schon riesig auf die Mosttour 2018!!

Mit meiner Leistung bin ich zufrieden, auch weil ich am Vorabend beim MOUNTAINBIKE CITYKRITERIUM in STEYR am Start war und dort einen tollen 5. Platz erreichen konnte!! Die Veranstaltung findet jedes Jahr am Tag vor dem Marathon in Kürnberg statt, ist wirklich ein tolles Event mitten in der Stadt bei mega vielen Zusehern und hätte sich mehr Starter verdient!! „Leider“ ist der Start da immer erst um 19 Uhr und so die Regenerationszeit für den nächsten Tag ein wenig zu kurz, aber einen rennsüchtigen Fahrer wie mir ist das natürlich egal.... ;)

PS: ein paar coole SPORTOGRAF-Bilder von der Staatsmeisterschaft gibt`s schon auf meinen Blog zu sehen :)

sportliche Grüße Lukas
http://kaufmannlukas94.blogspot.co.at/
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