Stille Nacht Museum
Die neue Ausstellung in Arnsdorf wurde nun eröffnet

Gerhard Kriegseisen bei der Ausstellung im „Stille Nacht Museum" in Arnsdorf mit dem Titel „Schule vor 100 Jahren". | Foto: Emanuel Hasenauer
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Im „Stille Nacht Museum" in Arnsdorf wird seit kurzem die Sonderausstellung „Schule vor 100 Jahren" gezeigt. 

ARNSDORF, GÖMING. Der Ausstellungs-Kurator der derzeitigen Ausstellung, Gerhard Kriegseisen aus Göming, führt die Besucher durch die Ausstellung. „Die Führung dauert etwa eine Stunde. Wenn jemand geschichtlich sehr interessiert ist, manchmal auch länger. Wie etwa bei vier Damen aus Berlin, denen ich die Ausstellung vor kurzem zeigte. Beim Thema Schule kommen ganz viele eigene Geschichten auch von den Besucherinnen und Besuchern zur Sprache", so Gerhard Kriegseisen im Gespräch mit den BezirksBlättern Flachgau. Manchmal führt auch der Museumskustos, Max Gurtner durch die Ausstellung.

Sehr viel Arbeit investiert

Gerhard Kriegseisen (links) und der Kustos des „Stille Nacht Museums Arnsdorf", Max Gurtner bei der neuen Ausstellung. | Foto: Emanuel Hasenauer
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Gerhard Kriegseisen lebt mit seiner Frau Erna Kriegseisen in Göming. Er hat im Jahr 2018 zusammen mit seiner Gattin das Buch „Stille Nacht! Heilige Nacht! Die Entstehungsgeschichte des Weihnachtsliedes in musikalischer Form für Jung und Alt“ publiziert. An der Modell- und Forschungsschule, die zur pädagogischen Hochschule in Salzburg gehört, war Gerhard Kriegseisen als Lehrer tätig und an der Universität Salzburg unterrichtete er zudem Lehrerbildung. Die neue Ausstellung in Arnsdorf wurde bereits am 25. September 2022 offiziell eröffnet. Gerhard Kriegseisen hat für die Ausstellung lange recherchiert und viele Informationen zusammengetragen. „Es hat schon einige Wochen gedauert, alles zu sammeln. Aber die Unterstützung von der Gemeinde Lamprechtshausen war super."

Zur neuen Ausstellung

Bei der Ausstellung „Schule vor hundert Jahren" in Arnsdorf. | Foto: Emanuel Hasenauer
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In der Ausstellung erhalten die Besucher nun einen sehr genauen Einblick in die Schulzeit von damals und heute. „Beispielsweise waren früher bis zu 60 Schülerinnen und Schüler in einer Klasse. Die Schüler mussten zu Fuß weite Schulwege zurücklegen. Auch war die Arbeitskraft der Kinder immer noch erforderlich, worunter der Schulbesuch oftmals litt", erklärt Gerhard Kriegseisen gegenüber den BezirksBlättern Flachgau. Die Ausstellung kann man derzeit samstags und sonntags von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr besuchen. Ab dem ersten Advent-Wochenende bis Heiligen Drei Könige ist dann unter der Woche von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet und am Samstag und Sonntag von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr.

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Das „Stille Nacht Museum" in Arnsdorf von außen. | Foto: Emanuel Hasenauer
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