Steinkrebs verhindert Deponiestandort für ÖBB-Tunnel

Dieses possierliche Tierchen macht der ÖBB zu schaffen: Der Steinkrebs lebt genau da, wo die Tunneldeponie errichtet werden sollte.
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Der Steinkrebs verhindert die Genehmigung des Deponiestandortes für den Tunnelaushub der ÖBB-Neubaustrecke Köstendorf – Salzburg.

KÖSTENDORF, LOCHEN. Auch wenn der Deponiestandort für den Tunnelaushub nicht genehmigt wird, steht das eingereichte technische Projekt der Bahnstrecke zwischen Köstendorf und Salzburg außer Zweifel. Es muss lediglich die Deponierung des Tunnelausbruchsmaterials im Ostbereich (Köstendorf) neu geplant und beurteilt werden. Laut ÖBB heißt das aus heutiger Sicht, dass sich das Verfahren um mindestens ein halbes Jahr verzögern wird.

Steinkrebs steht unter Artenschutz

Die Gegner der Deponie freuen sich: Dort wo die Deponie errichtet werden sollte, leben Steinkrebse. Da diese schützenswert sind, wurde das Umweltveträglichkeitsverfahren nicht genehmigt, da durch die Bauarbeiten für die im Steinbachgraben lebende Population von Steinkrebsen kein ausreichender Schutz sichergestellt werden kann.


Verbesserungsauftrag

Der nächste formale Schritt seitens des Ministeriums  ist die Erteilung eines offiziellen Verbesserungsauftrages an die ÖBB. Den ÖBB liegt als klimafreundliches Unternehmen die Natur sehr am Herzen und daher wird eine alternative Lösung erarbeitet.

Dieses possierliche Tierchen macht der ÖBB zu schaffen: Der Steinkrebs lebt genau da, wo die Tunneldeponie errichtet werden sollte.
Die Neubaustrecke zwischen Köstendorf und Salzburg wird gebaut, allerdings muss eine neue Deponie-Lösung her.
Autor:

Gertraud Kleemayr aus Flachgau

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