Sozialarbeit in Berufsschulen wird ausgebaut

Rund 28.000 Jugendliche in OÖ besuchen eine Berufsschule. 1500 davon in Ried, wo seit April des vergangenen Jahres ein Pilotprojekt läuft. Zwei Sozialarbeiter kümmern sich dabei um sämtliche Probleme der Schüler, stehen als Vertrauensperson und Gesprächspartner zur Verfügung. Rund 150 Jugendliche haben dieses Angebot bereits in Anspruch genommen. Aufgrund der großen Nachfrage wird das Projekt nun erweitert: Noch dieses Schuljahr startet die Berufsschulsozialarbeit unter der Leitung des Vereins NEUSTART in Altmünster, mit Beginn des kommenden Schuljahres können auch die Berufsschulen 6 und 7 in Linz sowie jene in Freistadt auf Sozialarbeiter zurückgreifen. „Damit Bildung gelingt, braucht es ein gutes Netzwerk an Experten“, sagt Bildungs-Landesrätin Doris Hummer. „Wir müssen auch die Lehrpersonen schützen, sie können nicht alles bewältigen. Dieses Angebot ist eine massive Entlastung“, meint auch Friedrich Glaser, Direktor der Berufsschule Altmünster.

Flächendeckender Ausbau und Nachhaltigkeit

1,2 Millionen Euro stellt das Land OÖ für den Ausbau der Betreuung zur Verfügung. Langfristig gesehen sollen in allen Berufsschulen Sozialarbeiter bereitstehen. Ein entscheidender Aspekt ist dabei die Nachhaltigkeit. Demnach sollen die betroffenen Jugendlichen nicht nur während der neun Wochen in der Berufsschule, sondern auch danach betreut und begleitet werden. Wichtig sei vor allem die Zusammenarbeit und Vernetzung mit anderen Organisationen wie etwa Jugend- und Sozialämtern, so Markus Antesberger vom Verein NEUSTART. „Oft sind es familiäre oder finanzielle Probleme. Die Schüler sind aber sehr aufgeschlossen, haben schnell Vertrauen und erzählen viel“, schildert Sozialarbeiterin Sandra Gastinger.

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