Salzhof Freistadt
Feminismus und Patriarchat im Fokus einer Trilogie
- Kooperationspartner (im Uhrzeigersinn, beginnend von links hinten): Michael Eibl (Local-Bühne), Ernst Aigner (Plattform für Kultur und Menschlichkeit) sowie Emina Schaumberger und Heidi Pöschko (beide Fraustadt Freistadt).
- Foto: MeinBezirk/Roland Wolf
- hochgeladen von Roland Wolf
Die Plattform für Kultur und Menschlichkeit hat große Pläne. Nach dem überzeugenden Erfolg mit der Veranstaltung „Schwurbs“ im Herbst 2025, in der es um Klima, Verschwörungserzählungen und Wissenschaft ging, hat sich die überparteiliche Initiative für heuer vorgenommen, in einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe die Themenbereiche Feminismus und Patriarchat zu behandeln.
FREISTADT. Die Trilogie wird am Samstag, 19. September, mit einem Vortrag des Plattformmitglieds Ernst Aigner eröffnet. Er betätigt sich dieses Mal nicht als Kabarettist, sondern als engagierter Anwalt von Demokratie und Menschlichkeit mit 40 Jahren Erfahrung als Geschichte-Lehrer am Gymnasium. In „Wie man(n) die Demokratie zerstört, und warum wir sie beschützen müssen“ will er zeigen, wie gefährdet unsere Demokratie durch faschistische Tendenzen ist, und wie das mit einem frauenverachtenden Männerbild zusammenhängt.
Ökonomie und Feminismus
Am Samstag, 17. Oktober, folgt die Autorin und Leiterin des Momentum-Instituts in Wien, Barbara Blaha, mit ihrem Bühnenprogramm „Funkenschwestern – warum Feminismus alles besser macht“. Sie zeigt auf, warum ökonomische Fragen feministische Fragen sind. Und sie weiß, wovon sie spricht: Aufgewachsen in Wien-Simmering mit vielen Geschwistern, aber wenig Geld, kennt sie das Gefühl, übersehen zu werden. Sie bringt Feminismus, progressive Wirtschaftspolitik und soziale Gerechtigkeit auf die Bühnen des Landes.
Abschluss mit Erika Pluhar
„Trotzdem weiter“ – den Abschluss der Trilogie bildet ein Konzert mit einer Künstlerin, die eigentlich keiner Vorstellung bedarf: „Wir freuen uns sehr, dass am Freitag, 12. Februar 2027, Erika Pluhar, begleitet vom Gitarristen Klaus Trabitsch, einen Liederabend geben wird“, sagt Aigner. Pluhar ist eine der prägendsten Künstlerinnen Österreichs, ausgezeichnet durch Vielseitigkeit, Wahrhaftigkeit und intellektuelle Unbeugsamkeit. Sie sagt, schreibt und singt, was sie denkt und fühlt. Sie ist eine aufrichtige, tiefgründige, manchmal unbequeme, und immer leidenschaftliche Wahrheitssucherin, und gerade deshalb so wichtig und hilfreich. Alle drei Veranstaltungen finden im Kulturzentrum Salzhof in Freistadt statt.
Hinweis: Alle drei Veranstaltungen finden im Kulturzentrum Salzhof in Freistadt statt und beginnen um 19.30 Uhr. Tickets gibt es unter local-buehne.at
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