Grüne
Schutz und Renaturierung der Gewässer als zentrale Zukunftsaufgabe

Bezirksgeschäftsführerin Barbara Pflüglmayer, Bezirkssprecher-Stellvertreter Bernhard Waldhör, Josef Mader und Bezirkssprecher Alois Giglleitner (v.l.).
  • Bezirksgeschäftsführerin Barbara Pflüglmayer, Bezirkssprecher-Stellvertreter Bernhard Waldhör, Josef Mader und Bezirkssprecher Alois Giglleitner (v.l.).
  • Foto: Grüne Grieskirchen
  • hochgeladen von Florian Meingast

Kürzlich tauschten sich die Grieskirchner Grünen mit Josef Mader, Leiter des Gewässerbezirkes aus.

BEZIRK GRIESKIRCHEN. Während des Gesprächs sprachen die Mitglieder der Bezirksorganisation und Mader etwa darüber, wie der wertvolle Lebensraum rund um die Fließgewässer besser geschützt und die Wasserqualität verbessert werden kann. Darunter sind auch Trattnach und Aschach.

Lebensraum unter Druck

Der Lebensraum in den Gewässern steht nämliich zunehmend unter Druck. Während der vergangenen Jahrzehnte hätten unter anderem rücksichtlose Regulierungen oder Begradigungen der Wasserläufe dazu geführt, dass die Existenz von Wasserlebewesen und Mikroorganismen beinahe unmöglich wird. Heute setzt zudem der Klimawandel dem wertvollen Gut zu. Laut Mader sieht die dritte Periode des Gewässerbewirtschaftungsplans in der Periode 2021-27 die Herstellung eins „guten ökologischen Zustandes“ vor. Trattnach und Aschach sind dabei als Schwerpunktgewässer definiert. Dies bietet den Anrainergemeinden etwa Chancen für Renaturierungsprojekte. Nach dem Austausch über den aktuellen Zustand der Fließgewässer und durchgeführte und geplante Maßnahmen stellt der Grüne Bezirkssprecher Alois Giglleitner klar, dass der Erhalt naturnaher Gewässer und die Renaturierung von Fließgewässern weiter intensiv vorangetrieben werden muss: „Die Auswirkungen der Klimakrise werden auch bei uns immer spürbarer. Um dem entgegenzuwirken, brauchen wir weitere Maßnahmen und den politischen Konsens über alle Parteien hinweg", sagt er.

"Die Gewässer erwärmen sich gerade in Hitzeperioden schneller, weil der Wassernachschub aus der Landschaft fehlt. Verstärkt und vielfach mitverursacht wird dieser Effekt durch die voranschreitende Bodenversiegelung und fehlgeleitete Raumordnungspolitik", ergänzt die Grüne Gemeinderätin Maria Rössler aus Tollet.

Es müssten Bedingungen geschaffen werden, dass Regenwasser länger in der Landschaft bleibt und dort ins Grundwasser versickern kann. Dass das in allen Lebensräumen möglich ist, zeigt der Verein „DV-Donau Verein für nachhaltigen Natur- und Hochwasserschutz an Donau und Zubringern“. Der Verein bietet auch eine kostenlose Wanderausstellung mit Fachvorträgen zu dezentralem Hochwasserschutz an.


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