Einzige Uhrmacher-Berufsschule in Österreich
Wo Uhrmacher ihr Knowhow erhalten

Das Gebäude der HTL Karlstein beherbergt auch die Berufsschule für Uhrmacher.
  • Das Gebäude der HTL Karlstein beherbergt auch die Berufsschule für Uhrmacher.
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Julia Mittermayr

BEZIRKE. Den Beruf des Uhrmachers gibt es bereits seit dem Jahr 1540, doch gibt es nur eine einzige Berufsschule für dieses Handwerk in Österreich. Sie befindet sich in der Marktgemeinde Karlstein an der Thaya im Waldviertel, nahe der tschechischen Grenze.

Mitte Februar beginnt die erste Klasse Berufsschule und dauert zehn Wochen. Insgesamt dauert die Lehrzeit dreieinhalb Jahre. Gegenwärtig sind es sechs Berufsschüler, die angemeldet sind. An dieser geringen Anzahl sieht man, dass Uhrmacher hierzulande ein rarer Beruf ist. In den vier Ausbildungsjahren wird, ausgehend von der traditionellen Kunst des Uhrmachers, eine Pendeluhr angefertigt und gegen Ende der Ausbildung mit Computern und neuesten elektronischen Messgeräten an modernsten mechanischen Chronografen und Uhren gearbeitet.

Der Weg zur Schule ist vom Bezirk Grieskirchen aus ein bisschen kompliziert. Man fährt mit dem Zug nach St. Pölten und dann weiter mit dem Bus nach Karlstein. Die Anreise dauert rund drei Stunden. In Karlstein gibt es ein Internat, das 2017 neu gebaut wurde.

Übrigens: Die Bundes-Berufsschule für Uhrmacher in Karlstein betreut auch das Uhrenmuseum Karlstein.

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