31.05.2017, 12:09 Uhr

Land OÖ investiert 20 Millionen Euro in neues Agrar-Bildungszentrum

v. l.: Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger, Direktorin Karin Eckmayr, Landeshauptmann Thomas Stelzer, Landesschulinspektor Johann Plakolm und Direktor Walter Raab (Foto: Land OÖ/Heinz Kraml)

Zum einen bestehender Investitionsbedarf und zum anderen die hohe Schuldichte im Zentralraum sind die Hauptbeweggründe für die geplante Zusammenlegung der Landwirtschaftlichen Fachschulen (LWFS) Mistelbach und Waizenkirchen.

20 Millionen Euro will das Land OÖ in den Standort Waizenkirchen investieren, um dort ein Agrar-Bildungszentrum für 350 Schüler mit 200 Internatsplätzen entstehen zu lassen. „Aufgrund zahlreicher Synergien wird die neue Bildungsstätte über ein Angebot verfügen, das das bisherige sowohl in Qualität als auch Effizienz der eingesetzten Mittel deutlich übertrifft“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer.

Bündelung der Kompetenzen

Durch die Bündelung der Kompetenzen soll das agrarische Bildungszentrum die Funktion einer Bildungsdrehscheibe im ländlichen Raum einnehmen. „Wir werden auch vielfältige und interessante Angebote in der Erwachsenenbildung anbieten“, so Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger. Arbeitsplätze würden dabei keine verloren gehen, wie Landeshauptmann Stelzer ankündigt. Das neue Bildungszentrum wird einen Schwerpunkt auf den Feldgemüsebau legen und profitiert in dieser Hinsicht von den in Waizenkirchen vorhandenen 5.000 Quadratmetern Obstgarten und einem weiteren Hektar schuleigenen Grund. Die Gemeinde Buchkirchen könne nach der Schließung der dortigen Schule „auf die Bemühungen des Landes setzen“, was die Nachnutzung des Standorts angeht.
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