Für Klimaschutz und Wirtschaft
Appell zum Kauf burgenländischer Christbäume

Riefen zum Kauf heimischer Christbäume auf: Landeshauptmann-Stv. Astrid Eisenkopf, Landwirtschaftskammer-Präsident Nikolaus Berlakovich und Sascha Sommer vom Verein "Burgenländischer Qualitätschristbaum" (von links).
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  • Riefen zum Kauf heimischer Christbäume auf: Landeshauptmann-Stv. Astrid Eisenkopf, Landwirtschaftskammer-Präsident Nikolaus Berlakovich und Sascha Sommer vom Verein "Burgenländischer Qualitätschristbaum" (von links).
  • Foto: Martin Wurglits
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84.000 Christbäume werden pro Jahr in den burgenländischen Haushalten aufgestellt und aufgeputzt. Rechnerisch könnte das Land seinen Bedarf komplett selber decken, denn die burgenländischen Christbaumproduzenten schaffen pro Jahr 110.000 Exemplare aus ihren Wäldern und Kulturen.

Ökologisch und regional

Dazu, den Bedarf auch im Land zu decken, riefen Vertreter von Landwirtschaftskammer und Landesregierung in Krottendorf bei Güssing auf. "Durch den Kauf eines regionalen Christbaumes leisten die Konsumenten einen Beitrag zum Klimaschutz", betonte Kammerpräsident Nikolaus Berlakovich. "Es werden Transportwege eingespart, CO2 gebunden und Sauerstoff freigesetzt."

"Der Kauf von burgenländischen Christbäumen trägt nicht nur zum Klimaschutz bei, sondern kurbelt auch die heimische Wirtschaft an und schafft Arbeitsplätze“, so Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf. Ein Hektar Christbaumkultur binde in zehn Jahren rund 150 Tonnen CO2.

290 Hektar Christbaumkulturen

Rund 50 Produzenten haben sich zum Verein "Burgenländischer Qualitätschristbaum" zusammengeschlossen. Erkenntlich sind die von ihnen erzeugten Bäume durch eine rot-goldene Christbaumschleife mit dem Logo des Vereins. "Die gesamte Fläche im Burgenland liegt bei rund 290 Hektar, der durchschnittliche Verkaufserlös bei 18 Euro pro Baum", berichtete Vereinsobmann Sascha Sommer.

Durch die trockene Witterung habe es heuer bei den Setzlingen einen Ausfall von 15 Prozent gegeben, so Sommer. Dafür sei man aber von Hagel und Frost verschont geblieben. In der Saison 2020 sei übrigens der Absatz um fünf bis zehn Prozent gestiegen, weil corona-bedingt keine Urlaubsreisen rund um Weihnachten möglich waren.

Rund um den Christbaum

  • In 75 % der burgenländischen Haushalte werden 84.000 Stück Naturbäume pro Jahr aufgestellt.
  • Davon stammen etwa 70.000 Stück, das sind etwas 80 Prozent, aus heimischer Produktion.
  • Im Burgenland gibt es rund 50 Christbaumproduzenten mit einer Fläche von zusammen rund 290 Hektar.
  • Jährlich werden im Burgenland etwa 110.000 Stück. Christbäume produziert.
  • Der durchschnittliche Verkaufserlös liegt bei 18 Euro pro Baum.
  • Die durchschnittliche Größe pro Baum liegt im Burgenland bei 1,80 Metern, österreichweit bei 1,65 Metern.
  • 90 % entfallen auf die Nordmanntanne, 5 % auf sonstige Tannen wie Coloradotanne, Korktanne oder Riesentanne und die übrigen 5 % auf Blaufichte, Fichte, Kiefer und andere Baumarten.

Produktion pro Jahr nach Bezirken:

  • Oberwart: 32.000 Stück pro Jahr
  • Oberpullendorf: 30.000 Stück pro Jahr
  • Güssing: 29.000 Stück pro Jahr
  • Mattersburg: 15.000 Stück pro Jahr
  • Jennersdorf: 4.000 Stück pro Jahr

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