02.01.2018, 12:01 Uhr

Förderung der Traismaurer Wirtschaft in 2018

Bürgermeister Herbert Pfeffer setzt sich dafür ein, dass jedes ansuchende Unternehmen, dass die Kriterien erfüllt, wirtschaftlich gefördert wird. (Foto: www.pixabay.com)

Die Bürgerliste MIT fordert auf Bürgermeister Herbert Pfeffers Voranschlag hin eine Rückerstattung des Umsatzverlustes der Innenstadtbetriebe.

TRAISMAUER (pa). Mit dem Budget für das Jahr 2018 wurden auch die Mittel der Wirtschaftsförderung für das Jahr 2018 beschlossen. An freien Mitteln sind dafür 30.000 Euro für das gesamte Jahr 2018 vorgesehen. 


Antrag zur Rückerstattung des Umsatzverlustes der Innenstadtbetriebe

Die Bürgerliste MIT fordert eine Erhöhung der Wirtschaftsförderungsmittel im Jahr 2018. "Die Stadtgemeinde Traismauer besitzt dank unserer Innenstadtbetriebe im Vergleich zu anderen Städten Niederösterreichs noch einen gut strukturierten Branchen-Mix im Einzelhandel, wie auch die letzte Kaufkraftanalyse der Wirtschaftskammer beweist. Diese Struktur muss bewahrt und geschützt werden. Konkret fordern wir daher für die gesamte Zeit der Bau- und Grabungsarbeiten für die Heizwerkleitungen einen vollständigen und fairen Ausgleich beziehungsweise Beitrag für den erlittenen Umsatzrückgang, sowie die Rückerstattung der Kommunalsteuer an alle betroffenen Innenstadtbetriebe. Dies wurde auch von Bürgermeister Pfeffer zugesagt, es findet sich aber dafür im Budget für 2018 kein entsprechende Budgetposition.", so MIT-Obmann Rudolf Gerlach.

Kooperation zwischen Wirtschaft und Stadtgemeinde wird erfolgreich bleiben


Bürgermeister Herbert Pfeffer verweist bei dieser Thematik auf das Wirtschaftsförderprogramm der Stadtgemeinde Traismauer, das in der Strategiegruppe ausgearbeitet wurde. Jedes Unternehmen, das um Wirtschaftsförderung ansucht, bekommt sie auch, sofern die Kriterien erfüllt sind. Im Sinne einer sorgfältigen Budgetierung ist aus heutiger Sicht der Betrag ausreichend. Auch die Unterstützung der Innenstadtbetriebe, die aufgrund der Baumaßnahmen Umsatzeinbußen erfahren haben, passiert auf Pfeffers Voranschlag hin. Seit September ist er gemeinsam mit Norbert Fidler mit dem regionalen Handel und der Wirtschaftskammer in Kontakt, die ebenfalls über einen Fond verfügt, der derartige Ansuchen abdeckt.
Mit dem Rechnungsabschluss 2017, der in knapp zwei Monaten am Tisch liegt, beziehungsweise im ersten Nachtragsvoranschlag 2018 gibt es genug Gestaltungsfreiraum, um den Budgetposten aufzustocken. Nach Vorliegen der Ansuchen wird sich die SPÖ also damit auseinandersetzen und möglichst zur allgemeinen Zufriedenheit erledigen.

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