Ausflug in den Nationalpark Thayatal
Von Hardegg zum Nationalparkhaus und Henner-Rundweg mit fantastischer Aussicht auf Hardegg
- Burg und Uhrturm in Hardegg, da geht auch der Fußweg zum Nationalparkhaus weg
- hochgeladen von Herbert Ziss
Der 13,3 km² große Nationalpark Thayatal liegt im niederösterreichischen Grenzgebiet zu Tschechien und schließt an den tschechischen Národní park Podyjí an. Das Thayatal mit seinen steilen Hangwäldern zählt zu den schönsten Durchbruchstälern Österreichs. Die höchste Erhebung ist der aus Gneis bestehende Umlaufberg, um den die Thaya fließt. Von allen Nationalparks Österreichs ist er der kleinste.
Der Nationalpark Thayatal bewahrt gemeinsam mit dem benachbarten tschechischen Národní park Podyjí eine der letzten naturnahen Tallandschaften Mitteleuropas. Auf engstem Raum hat die Thaya Lebensräume und Waldtypen mit einer überraschenden Vielfalt geschaffen. Über 40% aller bei uns vorkommenden Pflanzenarten und eine Vielzahl an gefährdeten Tierarten wie die Europäische Wildkatze, der Schwarzstorch und der Edelkrebs sind hier beheimatet.
Die Gegend um Hardegg gehört landschaftlich zum Waldviertel und gehört als Teil des Bezirkes Hollabrunn zum Weinviertel. Nördlich und östlich grenzt Hardegg mit dem Fluss Thaya an Tschechien. Die Stadt Hardegg selbst – ohne die eingemeindeten Orte – hat mit 1. Jänner 2025 nur 86 Einwohner und gilt damit als die kleinste Stadt in Österreich.
Nachdem ich mich in Hardegg einquartiert hatte, wanderte ich nach kurzem Stadtrundgang zum Nationalparkhaus, das etwas außerhalb liegt, besorgte mir Karten und NP Unterlagen, mit Mittagessen war leider nix-Café Restaurant wegen Krankheit geschlossen (hoffentlich mittlerweile wieder gesund), spazierte aber trotzdem noch auf dem Tut Gut Hennerweg zur grandiosen Aussicht auf Hardegg.
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