09.09.2014, 00:00 Uhr

Lisa Mitterbauer und Gregor Raggl überzeugen mit Top-Plätzen

Bei der Mountainbike-WM in Hafjell konnten die österreichischen U23-FahrerInnen überzeugen: Lisa Mitterbauer holt im Damenrennen den zehnten Platz. Gregor Raggl kommt bei den U23-Herren auf Platz 11. Es war ein sonniger Tag für das österreichische Mountainbike-Nationalteam: Sowohl bei den U23-Damen als auch den Herren konnten die Österreicher aufzeigen. Bei den Damen lieferte Lisa Mitterbauer ein sehr engagiertes Rennen auf den Skipisten von Hafjell. Sie holte den sehr guten zehnten Platz. Bei den Herren war es der Tiroler Gregor Raggl, der in seinem letzten U23-Jahr noch einmal groß aufzeigte. Raggl kam in dem Feld von über 100 Fahrern auf den sehr guten 12. Platz. Mit diesen Top-Leistungen ist MTB-Nationaltrainer Christoph Peprnicek mehr als zufrieden. „Wir sind mit einem sehr kleinen Team hier. Die heutigen Leistungen von Mitterbauer und Raggl muss man sehr hoch einstufen, für beide ist es ein sehr positiver Saisonabschluss“, so Christoph Peprnicek.


Das Damenrennen

Lisa Mitterbauer hielt sich beim U23-Rennen lange Zeit um den 12. Platz und griff dann in der vierten und fünften Runde des Rennens noch einmal so richtig an. Der Lohn ist eine Top-10-Platzierung. „Ein toller Saisonabschluss für mich“, erklärt Lisa Mitterbauer. „Das Rennen war sehr schnell, aber ich habe wirklich mit den Besten mithalten können. Zum Ende der Saison bin ich wirklich gut in Form gekommen. Der zehnte Platz bei der WM ist jetzt der positiver Höhepunkt.“ U23-Weltmeisterin wurde die Schweizer Favortin Jolanda Neff vor der Französin Margot Moschetti.


Gregor Raggl mit toller Leistung

Auch bei den U23-Herren darf Österreich heute mit der Leistung von Gregor Raggl mehr als zufrieden sein. Er wiederholte seine Weltcup-Leistungen (zwei Top-10-Plätze 2014) und konnte auch bei der WM groß aufzeigen. Am Ende des Rennens stand für Raggl die 11 auf der Anzeigentafel. „Ich bin mit dem Ergebnis wirklich happy“, strahlt Gregor Raggl. „Das Rennen war sehr hart, wir fahren hier fast die gleichen Zeiten wie die Elite-Herren. Mit dem elften Platz habe ich mein WM-Ziel im Cross-Country vollkommen erreicht.“ Raggl hatte das Rennen sehr schnell begonnen, fiel dann in der zweiten Runde etwas zurück, hatte aber genügend Luft, um auf den restlichen vier Runden noch viele Plätze aufzuholen. Bei den U23-Herren wurde der Niederländer Michiel van der Heijden Weltmeister vor dem Franzosen Jourdan Sarrou. Mit seiner Leistung beweist Gregor Raggl, dass er absolut zu den besten Mountainbikern seines Jahrganges gehört. „Ein wichtiger Saisonabschluss für mich. Nächstes Jahr starte ich ja in der Elite. Die WM ist jetzt Motivation, in den nächsten Jahren so richtig Gas zu geben“, so Raggl.
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