Lebensmittelintoleranzen
Fruktoseunverträglichkeit: Süß, süßer, Darmprobleme

Bestimmte Obstsorten und Nüsse werden bei einer Fruktosemalabsorption schlecht vertragen.
  • Bestimmte Obstsorten und Nüsse werden bei einer Fruktosemalabsorption schlecht vertragen.
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  • hochgeladen von Marie-Thérèse Fleischer

Etwa eine von drei Personen kann Fruchtzucker nicht gut verdauen. Wer von der sogenannten Fruktosemalabsorption betroffen ist, reagiert auf ein Zuviel des Nahrungsbestandteils mit Blähungen, Bauchkrämpfen, Übelkeit und Durchfall. Schuld daran ist ein Mangel jenes Proteins, das für den Transport des Fruchtzuckers in die Zellen verantwortlich ist. Die Malabsorption darf nicht mit der angeborenen Fruktoseintoleranz verwechselt werden, wo schon bei Babys lebensbedrohliche Probleme nach dem Konsum von Fruchtzucker auftreten.

Fruktosearme Ernährung

„Betroffene können ihre Beschwerden durch die Reduktion fruchtzuckerreicher Nahrungsmittel deutlich verringern“, erklärt Harald Vogelsang, Facharzt für Innere Medizin, Stv. Abteilungsleiter der Klinischen Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie der MedUni Wien/des AKH Wien. Schlecht verträglich sind etwa Äpfel, Birnen, Steinobst, Honig, Fruchtsäfte, Nüsse, Vollkornprodukte, Bier und sehr viele industriell hergestellte Lebensmittel, wo Haushaltszucker durch den viel süßeren Fruchtzucker ersetzt wird. Zusätzlich gibt es in der Apotheke Produkte, die die Verdauungsbeschwerden beim Konsum von Fruktose reduzieren.

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