25.11.2016, 12:24 Uhr

VIEL APPLAUS FÜR ISLAM MANAFOV IM MOZARTHAUS VIENNA

Foto:Selda SAKA
Wien: Mozarthaus Vienna | Pianist, Pädagoge, Staatskünstler von Aserbaidschan und Dozent İslam MANAFOV, gab ein CD-Präsentationskonzert, welches von Culture Meeting Point im Rahmen des Esprerantella- Kulturfestivals organisiert wurde, im Bösendorfer Saal des Mozarthauses, eines der weltberühmten und geachteten Säle.

Die erste CD von Manafov, die er „Frederic Chopins Scherzos und Balladen“ genannt hat, vermittelt seinen Zuhörerinnen und Zuhörern seine gefühlvolle Bindung, die er seit seiner Kindheit zu dem seinerseits genialen Komponisten Frederic Chopin hegte, meisterhaft, lässt Zuhörerinnen und Zuhörer mittels riesiger Nuancenpalette und durch die Werke von Chopin, die sowohl technisch als auch musikalisch zu den schwierigsten Werken von Chopin gehören und manchmal flatterhafte, manchmal kindische, manchmal aufständische und manchmal sehnsüchtige Gemütszustände darstellen, in eine zeitlose Reise schicken. Diese CD wurde bereits in allen Musikläden in der Welt gleichzeitig zum Verkauf angeboten.

Dr. Farah Tahirova, Leiterin der Musikabteilung von Culture Meeting Point, Musikologin und Schriftstellerin, präsentierte in ihrer Rede vor dem Konzertbeginn die Erfolge und das von Solo Musica herausgegebene Album des Pianisten Manafov den Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhabern.

Pianist Manafov spielte zuerst die lyrischen und dramatischen Balladen von Chopin (Nr.1 g-moll, Nr.3 As-Dur, Nr.4 f-moll) und danach Scherzos Chopins, die die Zuhörer mit Romantik befüllen und improvisierte Musikursprünge beinhalten (Nr.1 h-moll, Nr.2 b-moll, Nr.3 cis-moll) und zuletzt im Kerzenlicht die Nocturne (Posthumous-nach dem Tod), (Nr. 20 cis-moll) und spielte für Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber F. Chopin, der seine damaligen Gefühle komponierte, ab, wodurch Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber nach so vielen Jahren gleiche Gefühle wie Chopin empfinden konnten.

Aserbaidschanischer Staatskünstler Dozent İslam Manafov traf sich nach seinem hervorragenden Konzert mit den Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhabern zusammen, wobei Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber sich mit ihm fotografieren lassen konnten. Manafov signierte sein neues vom Solo Musica herausgegebenen Album und Präsentationsplakate für die in der langen Warteschlange gestandenen Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber, und hinterließ unvergessliche Momente.

İSLAM MANAFOV stammt aus Baku, der Hauptstadt Aserbaidschans, wo er von 1977 bis 1981 an der Musikhochschule Baku studierte. Beim „Wettbewerb junger Pianisten Aserbaidschans“ wurde ihm 1979 der 1. Preis zuerkannt, womit er die Aufmerksamkeit der Musikszene auf sich lenkte. An diesen Erfolg anknüpfend, führte er im Alter von 17 Jahren Rachmaninows Klavierkonzert Nr. 3 unter der Leitung des weltbekannten Maestros Niyazi Tagizade auf und fand großen Anklang. Der berühmte Pianist und Pädagoge Aleksey Nasedkin, Professor am Staatlichen Moskauer Tschaikowski-Konservatorium und „Volkskünstler“ der Russischen Föderation in der ehemaligen UdSSR, hielt sich auf einer Konzertreise in Baku auf, hörte İslam Manafov und lud ihn ein, seine Ausbildung in seiner Klasse am Tschaikowski-Konservatorium fortzusetzen.

Manafov ging nach Moskau und vollendete seine Studien bei den Professoren Aleksey Nasedkin und Margareta Fedorova mit Auszeichnung. Schon während des Studiums und dann nach seinem Abschluss konzertierte Manafov in allen größeren Städten der ehemaligen Sowjetunion und wurde zu vielen wichtigen Festivals eingeladen. Seine Interpretation der Werke von Prokofjew, Mussorgski, Scriabin und insbesondere Rachmaninow wurden von der Kritik und von namhaften Musikern als „genial“ und „wahnsinnig“ apostrophiert. Manafov hat in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion, in Aserbaidschan, der Türkei und in vielen europäischen Ländern gastiert und an Meisterklassen für Orchesterdirigat in St. Petersburg teilgenommen. Er hat mehrere Orchester gegründet und geleitet, Stücke unterschiedlicher Formen komponiert und in Musikerkreisen hochgeschätzte Projekte realisiert, in denen es schwerpunktmäßig darum geht, Kinder und Jugendliche an Musik heranzuführen. Mit dem Ehrentitel „Volkskünstler“ der Republik Aserbaidschan ausgezeichnet, arbeitet Manafov weiterhin als Pianist, Dirigent und Komponist und lehrt als Professor an der Musikhochschule Baku.
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