Gesundheitssystem
Steigender Bedarf an qualifizierten Fachkräften
- v.r.n.l: Ines Viertler, stellvertretende Sprecherin der nicht-ärztlichen Gesundheitsberufe in der Tiroler Gesundheitsplattform, Cornelia Hagele, Landesrätin für Gesundheit, Pflege, Bildung, Wissenschaft und Forschung, Andreas Huber, Geschäftsführer fh gesundheit und AZW-Direktor, Martina Prokopetz, Studiengangsleiterin Radiologietechnologie der fh gesundheit
- Foto: fh gesundheit
- hochgeladen von Maximilian Sprenger
Die Bedeutung nicht-ärztlicher Gesundheitsberufe wächst, während Ausbildungszahlen steigen und der Fachkräftebedarf hoch bleibt. Besonders in spezialisierten Bereichen wie Radiologietechnologie und biomedizinischer Analytik werden weiterhin Nachwuchskräfte gesucht.
Zentrale Rolle im Gesundheitssystem. Das Gesundheitssystem in Tirol basiert auf dem Zusammenspiel zahlreicher Berufsgruppen. Neben Ärztinnen und Ärzten tragen insbesondere nicht-ärztliche Gesundheitsberufe wesentlich zur Versorgung bei. Dazu zählen unter anderem Pflegekräfte, Hebammen, therapeutische und diagnostische Fachkräfte sowie medizinische Assistenzberufe.
Angesichts des demografischen Wandels, einer steigenden Lebenserwartung und komplexerer Krankheitsbilder wächst die Bedeutung dieser Berufsgruppen kontinuierlich. Sie übernehmen zentrale Aufgaben entlang des gesamten Versorgungsprozesses – von der Diagnostik über die Therapie bis hin zur Betreuung und Prävention.
Breites Berufsfeld von Diagnostik bis Betreuung
Nicht-ärztliche Gesundheitsberufe decken ein breites Spektrum ab. Dazu gehören unter anderem Psychologie, Psychotherapie, Pflege sowie die medizinisch-technischen Dienste wie Biomedizinische Analytik, Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie oder Radiologietechnologie.
Diese Berufsgruppen arbeiten häufig an entscheidenden Schnittstellen im Gesundheitssystem und leisten einen wesentlichen Beitrag zu einer wohnortnahen und ganzheitlichen Versorgung. Ihre Bedeutung nimmt insbesondere vor dem Hintergrund steigender Anforderungen im Gesundheitswesen weiter zu.
Ausbildungszahlen steigen – Bedarf bleibt hoch
In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Auszubildenden in Gesundheitsberufen gestiegen. Sowohl im Studienbereich als auch in praxisorientierten Ausbildungsprogrammen zeigt sich ein kontinuierlicher Zuwachs.
Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt der Bedarf an qualifizierten Fachkräften hoch. Vor allem in spezialisierten Bereichen wie der Radiologietechnologie und der Biomedizinischen Analytik besteht weiterhin großer Personalbedarf.
Vielfältige Ausbildungswege mit Perspektive
Das Ausbildungsangebot im Gesundheitsbereich ist breit gefächert. Es reicht von Bachelorstudiengängen in verschiedenen therapeutischen und diagnostischen Disziplinen bis hin zu praxisnahen Ausbildungen in Pflege- und Assistenzberufen.
Die Programme kombinieren wissenschaftliche Grundlagen mit praktischer Ausbildung und eröffnen vielfältige Karrierewege. Zudem wird verstärkt auf Durchlässigkeit zwischen den Bildungswegen sowie auf die Einbindung in angewandte Forschung geachtet.
Steigender Bedarf in Schlüsselbereichen
Besonders deutlich zeigt sich der Fachkräftebedarf in technischen und diagnostischen Berufen. Radiologietechnologinnen und -technologen etwa arbeiten mit bildgebenden Verfahren wie MRT, CT oder Ultraschall und sind auch in der Strahlentherapie tätig.
Auch die Biomedizinische Analytik spielt eine zentrale Rolle bei der Diagnose von Krankheiten. In beiden Bereichen entwickeln sich die Berufsbilder durch neue gesetzliche Regelungen und technologische Fortschritte dynamisch weiter. Erweiterte Kompetenzen, etwa im Umgang mit Arzneimitteln oder in der Notfallversorgung, gewinnen zunehmend an Bedeutung.
- Ein spannender Beruf: Studierende des FH-Bachelor-Studiengangs Radiologietechnologie gewähren einen Einblick in ihr umfassendes Aufgabengebiet.
- Foto: fh gesundheit
- hochgeladen von Maximilian Sprenger
Bewerbungen weiterhin möglich
Für einige Studien- und Ausbildungsplätze im Gesundheitsbereich sind Bewerbungen noch bis Frühjahr bzw. Sommer 2026 möglich. Insbesondere für Studiengänge in Radiologietechnologie und Biomedizinischer Analytik laufen Bewerbungsfristen noch bis Ende Mai.
Auch in Pflege- und Assistenzberufen stehen weiterhin Ausbildungsplätze zur Verfügung, teilweise mit Bewerbungsfristen bis Juli.
Alle Infos zum AZW findest du hier.
Das könnte dich auch interessieren:
Link einfügen
Video einbetten
Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.
Karte einbetten
Social-Media Link einfügen
Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.
Code einbetten
Beitrag oder Bildergalerie einbetten
Foto des Tages einbetten
Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten
Du möchtest selbst beitragen?
Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.