Reduzierter Betrieb
Blitzschlag sorgt für Zugausfälle zwischen Hall in Tirol und Völs
- Nach einem Gewitter kam es im Raum Innsbruck zu einer Stellwerkstörung mit Auswirkungen auf den Bahnverkehr. Die Strecke zwischen Hall in Tirol und Völs war zeitweise nur eingeschränkt befahrbar.
- Foto: pixabay.com
- hochgeladen von MeinBezirk Tirol
Nach einem Gewitter im Raum Innsbruck ist es am Mittwoch zu massiven Einschränkungen im Bahnverkehr zwischen Hall in Tirol und Völs gekommen. Auslöser war eine Stellwerkstörung, die durch einen Blitzschlag verursacht wurde und zunächst zu einer vollständigen Unterbrechung des Zugverkehrs führte.
INNSBRUCK. Strecke zwischen Hall in Tirol und Völs zeitweise gesperrt. Betroffen war der Abschnitt zwischen dem Bahnhof Hall in Tirol und dem Bahnhof Völs. Aufgrund der technischen Störung konnten dort vorübergehend keine Züge verkehren. Die Züge mussten die Sperre zunächst abwarten, wodurch es zu Verzögerungen und Zugausfällen kam.
Eingleisiger Betrieb seit ca. 14:00 Uhr
Seit ca. 14:00 Uhr ist die Strecke wieder eingeschränkt befahrbar. Der Zugverkehr wird aktuell im eingleisigen Betrieb abgewickelt. Dadurch kann zumindest ein Teil der Verbindungen wieder stattfinden, allerdings weiterhin mit Verspätungen. Laut den ÖBB warte der Fernverkehr derzeit die Sperre ab.
"Wir hoffen, dass die Strecke am Nachmittag wieder in Normalbetrieb übergehen kann."
hieß es von offizieller Seite auf Nachfrage von MeinBezirk.
Ursache: Blitzschlag führte zu Stellwerkstörung
Nach bisherigen Informationen der ÖBB hat ein Blitzschlag im Zuge des Gewitters die Stellwerkstechnik beeinträchtigt und damit die Sperre der Strecke ausgelöst.
Regelverkehr soll am Nachmittag wieder starten
Die ÖBB geht derzeit davon aus, dass der Regelverkehr im Laufe des Nachmittags wieder aufgenommen werden kann. Voraussetzung dafür ist, dass die Arbeiten zur Behebung der Störung planmäßig abgeschlossen werden.
Einschränkungen für Fahrgäste
Für Fahrgäste kam es durch die Sperre zu Wartezeiten, Zugausfällen und Verspätungen. Eine genaue Dauer der Unterbrechung war zunächst nicht absehbar. Die Bahn bittet Reisende weiterhin um Verständnis für die Einschränkungen während der Störungsbehebung.
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