Olympisches Dorf
4 x täglich eine Kontrolle am Lugger-Platz
- Zerstörungswut beim Olympiabrunnen im Olympischen Dorf.
- Foto: Siegl
- hochgeladen von Georg Herrmann
Vor kurzem sorgte die Zerstörung von Blumenbeeten beim Olympiabrunnen im Olympischen Dorf für Unverständnis. Eine Anfragebeantwortung im Innsbrucker Gemeinderat bietet Einblick auf die von der Stadt getroffenen Kontrollmaßnahmen.
INNSBRUCK. "Die Situation hat sich in der Zwischenzeit weiter verschärft.Jüngster Akt in diesem Fall ist der Vandalismus gegen die frisch bepflanzten Blumenbeete. Das gesamte Beet wurde zertrampelt, ausgerissen und die Blumen in den naheliegenden Olympiabrunnen geworfen." So hat FP-Gemeinderat Fabian Walch die Anfrage im Gemeinderat begründet. Ein Ignorieren von Meldungen über Missstände wird von der Stadt zurückgewiesen: "Meldungen der Anrainerinnen und Anrainer des DDr.-Alois-Lugger-Platzes, welche in der Leitzentrale der Mobilen Überwachungsgruppe (MÜG) eingehen, werden nicht ignoriert. Die Meldungen werden so wie jede andere Meldung bearbeitet und je nach Situation und rechtlicher Zuständigkeit telefonisch erledigt, durch Beschickung mit einer MÜG-Streife selbst bearbeitet oder an die zuständigen Stellen weitervermittelt. Der Bürgermeister war mehrfach vor Ort und hat Anrainer auch zu persönlichen Gesprächen eingeladen."
- Neben den regulären Kontrollen der Parkanlagen durch die Mobile Überwachungsgruppe (MÜG) wurden dort in den Jahren 2025 und 2026 bislang insgesamt 1.367 Kontrollen beziehungsweise Einsätze durchgeführt.
- Foto: Siegl
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Kontrollmaßnahmen
Seit Juli 2025 gibt es auf Anordnung von Bürgermeister Johannes Anzengruber einen zusätzlichen Kontrollschwerpunkt am DDr.-Alois-Lugger-Platz. Neben den regulären Kontrollen der Parkanlagen durch die Mobile Überwachungsgruppe (MÜG) wurden dort in den Jahren 2025 und 2026 bislang insgesamt 1.367 Kontrollen beziehungsweise Einsätze durchgeführt. Davon entfielen 608 auf das laufende Jahr. Damit finden laut Stadt durchschnittlich vier Kontrollen täglich statt. Zusätzlich arbeitet die Stadt eng mit der Polizei zusammen, die ebenfalls verstärkte Kontrollen durchführt. Regelmäßig finden dabei gemeinsame Schwerpunktaktionen statt. Im Zuge der Zusammenarbeit mit der Exekutive wurde auch die Beleuchtungssteuerung am Platz optimiert. Die Umsetzung erfolgte durch die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB). Darüber hinaus wurden Beschilderungen und Verordnungen angepasst, der Zugang zur Tiefgarage gesichert sowie eine WC-Anlage errichtet. Außerdem fanden mehrere Begehungen mit Polizei, MÜG, der Innsbrucker Immobilien GmbH & Co KG (IIG) sowie Bürgerinnen und Bürgern vor Ort statt. Zusätzlich wird derzeit gemeinsam mit der Innsbrucker Soziale Dienste GmbH (ISD) ein Betreuungskonzept erarbeitet. Die Umsetzung wurde laut Stadt bereits beauftragt.
Neubepflanzung
Aktuell wird der Olympiabrunnen von der Innsbrucker Immobilien GmbH & Co KG (IIG) saniert. Nach Abschluss dieser Arbeiten, voraussichtlich Ende Juni, werden die dortigen Beete von der Mag.-Abt. III, Grünanlagen, neu bepflanzt bzw. gestaltet. Die Kosten für eine Neubepflanzung mit Sommerblumen betragen rund 500 Euro. Die Stadt Innsbruck hat Anzeige erstattet.
- Aktuell wird der Olympiabrunnen von der Innsbrucker Immobilien GmbH & Co KG (IIG) saniert.
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