Festwochen der Alten Musik
Bundespräsident eröffnet die 50. Festwochen im Schloss Ambras
- Musikalischer Leiter Ottavio Dantone, Künstlerische Direktorin Eva-Maria Sens, Landeshauptmann Anton Mattle und Frau Daniela Mattle, Bundespräsident Alexander Van der Bellen mit Ehefrau Doris Schmidauer, Erster Vizebürgermeister der Stadt Innsbruck Georg Willi und der Kaufmännische Direktor Markus Lutz (v.l.n.r.)
- Foto: © Birigt Pichler
- hochgeladen von Lucia Königer
Mit einer Feier im Spanischen Saal von Schloss Ambras haben die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik ihr 50-jähriges Bestehen eröffnet. Bundespräsident Alexander Van der Bellen nahm an der Eröffnung teil. Bis 30. August stehen Opern, Konzerte und zahlreiche kostenlose Veranstaltungen auf dem Programm.
INNSBRUCK. Die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik feiern heuer ihr 50-jähriges Bestehen. Offiziell eröffnet wurde das Jubiläumsfestival am 7. August im Spanischen Saal von Schloss Ambras. Im Mittelpunkt der Feier stand die Musik, präsentiert von Künstlerinnen und Künstlern der Festwochen. Am Abend folgte die Premiere des ersten Teils von Pietro Antonio Cestis Oper „Il pomo d’oro“, der zweite Teil wird am 8. August gezeigt.
- Im Mittelpunkt der Feier stand die Musik, präsentiert von Künstlerinnen und Künstlern der Festwochen.
- Foto: © Mona Wimber
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Unter dem Motto „Was feiern wir?“ widmen sich die Festwochen in diesem Sommer ihrer eigenen Geschichte und der Bedeutung der Alten Musik. Den Auftakt bildeten traditionell die Ambraser Schlosskonzerte.
Monumentale Oper kehrt nach Innsbruck zurück
Im Zentrum des Jubiläumsprogramms steht Cestis „Il pomo d’oro“. Die Barockoper galt lange Zeit als kaum aufführbar. Das Werk umfasst ursprünglich mehr als acht Stunden Musik und 47 Rollen. Für die Innsbrucker Neuproduktion übernimmt ein internationales Ensemble die Partien. Regie führt Fabio Ceresa, die musikalische Leitung liegt bei Ottavio Dantone, der zwei als verloren geltende Akte rekonstruierte.
Die Oper wird insgesamt drei Mal in jeweils zwei Teilen aufgeführt und bildet das Herzstück des diesjährigen Festivals.
Weitere Opern und Wettbewerbe
Ab 21. August folgt Georg Friedrich Händels „Atalanta“, interpretiert von Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Cesti-Wettbewerbs des Vorjahres. Die musikalische Leitung übernimmt Andrea Buccarella. Mit dabei sind unter anderem der Cesti-Gewinner Salvador Simão und der Drittplatzierte Pierre Gennaï.
Den Abschluss der Festwochen bildet traditionell das Finale des 17. Cesti-Wettbewerbs am 31. August.
Kultur als verbindende Kraft
Bundespräsident Van der Bellen hob in seiner Ansprache die verbindende Wirkung der Kultur hervor. Bei den Festwochen begegneten einander Menschen aus vielen Ländern Europas und der Welt. Gerade diese Vielfalt sei eine Stärke Europas.
- Bundespräsident Van der Bellen eröffnete die Festwochen im Schloss Ambras.
- Foto: © Birgit Pichler
- hochgeladen von Lucia Königer
Auch Landeshauptmann Anton Mattle und Innsbrucks Vizebürgermeister Georg Willi betonten die Bedeutung der Festwochen für die Stadt und das kulturelle Leben in Tirol.
- Landeshauptmann Mattle zur offiziellen Eröffnung der Festwochen der alten Musik im Schloss Ambras.
- Foto: © Mona Wimber
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Konzerte und Gratisveranstaltungen bis Ende August
Neben den Opern umfasst das Jubiläumsprogramm zahlreiche Konzerte mit internationalen Künstlerinnen und Künstlern. Ergänzt wird das Angebot durch Sonderformate zum Jubiläum sowie kostenlose Veranstaltungen an verschiedenen Orten in Innsbruck. Die Festwochen dauern noch bis 30. August.
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