Chirurgie: Essentiell bei Krebserkrankungen

Informierten: Leiter der Chirurgie Dietmar Öfter-Velano mit Moderator Dieter zur Nedden
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(ask). Vergangenen Dienstag startete MINI MED ins neue Jahr mit einem informativen Abend rund um das Thema Chirurgie des Magen-Darm-Trakts bei bösartigen Tumoren. Im Hörsaal der Frauen-Kopf-Klinik und unter gewohnter Moderation von Dieter zur Nedden referierte dazu der Leiter der Gesamtchirurgie Dietmar Öfner-Velano über die neuesten Erkenntnisse der chirurgischen Onkologie.In Österreich sterben jährlich ca. 25 % der Frauen und 29 % der Männer an bösartigen Krebserkrankungen. Bei Tumoren im Magen-Darm-Trakt bildet vor allem die Früherkennung einen zentralen Faktor. „Darmkrebs im frühen Stadium kann häufig ohne OP und Therapie entfernt werden“, so Öfner-Velano und meint weiter, dass „eine Endoskopie ab dem 50. Lebenslahr somit empfehlenswert und wichtig ist“. Sollten sich Karzinome allerdings im fortgeschrittenen Stadium befinden, spielt die Chirurgie eine zentrale Rolle. Durch neue minimal-invasive Verfahren sowie multimodale Behandlungen wie Strahlen- oder Chemotherapie auch während der OP, konnten die Ergebnisse und Heilungschancen erheblich verbessert werden.

Häufigkeit und Behandlung

Rein statistisch gesehen muss jeder Zweite in seinem Leben damit rechnen, mit der Diagnose Krebs konfrontiert zu werden. Dabei sind die Ursachen zu ca. 70 % auf die Lebensumstände zurückzuführen wie Übergewicht, zu wenig Bewegung und ca. 30 % durch genetische Ursachen bedingt. Alleine Darmkrebs bildet bei Männern die dritthäufigste, bei Frauen sogar die zweithäufigste Krebserkrankung. In den meisten Fällen besteht dabei ohne Chirurgie keine Heilung. In Innsbruck werden Eingriffe meist minimal-invasiv durchgeführt, d.h. durch kleinstmögliche Schnitte, um die Wundheilung nach der OP zu optimieren. Zudem wird wert auf eine multimodale Behandlung gelegt durch interdisziplinäre Zusammenarbeit beispielsweise mit Radiologie und Anästhesie. Bei Metastasierung ist es heute möglich 80 % des Lebervolumens zu entfernen. So kann trotz Radikalität im Sinne der Metastasentfernung das Organ erhalten bleiben.

Autor:

Katja Astner aus Innsbruck

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