Gastronomie
Der Haymon kehrt zurück

Markus Schweiggl will im Haymon traditionelle Küche mit modernem Touch anbieten.
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  • Markus Schweiggl will im Haymon traditionelle Küche mit modernem Touch anbieten.
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Während viele Traditionsbetriebe dicht machen, eröffnet der Riese Haymon unter neuem Namen wieder.

INNSBRUCK. Haymon, das Innsbrucker Stadtgasthaus: Ab 1. November öffnet der Riese Haymon unter diesem neuen Namen wieder seine Pforten. Die Betroffenheit war groß, als Ende des Sommers das Traditionsgasthaus ankündigte, zuzusperren. Die Suche nach einem neuen Pächter war erfolglos, wie die Familie Marx, die jahrzehntelang den Riese Haymon leitete, begründete. Markus Schweiggl kam in letzter Sekunde ins Spiel. Er bewarb sich, er verhandelte und jetzt ist er Gastronom. Ein Wunsch, den er schon lange hegte.

"Fast-Wirt" vor 20 Jahren

Vor vielen Jahren war er schon einmal im Gespräch für einen Gastronomiebetrieb im Gebäude. Der Umbau geschah sogar teils nach seinen Plänen. Gescheitert ist das Ganze dann wegen dem Vertrag. Schweiggl erlebte folglich als gelernter Koch Betriebe in Deutschland, der Schweiz und Österreich – z. B. das Café Sacher, die Olympiaworld in Innsbruck – bis er als Leiter vom Einkauf bei einem Lebensmittelgroßhändler arbeitete. "Ich habe verrückterweise den sicheren Job gekündigt und bin mit 52 Jahren noch einmal Jungunternehmer geworden", erklärt er, wie er zum Gastwirt geworden ist.

Eröffnung am 1. Nov.

200.000 Euro hat er in die Modernisierung der Anlagen, in die Renovierung der Stuben gesteckt. "Zum Glück habe ich ein gutes Netzwerk und konnte auf die Schnelle Unternehmen finden, die mir den Umbau gemacht haben." Seit 1. Oktober ist er der neue Mieter, am 1. November sperrt er auf – "mit oder ohne Mitarbeiter", wie er meint. Denn die Suche nach Personal scheint momentan die größte Herausforderung zu sein. Wesentlich einfacher fiel es ihm, die Sanierung durchzuführen. Eine neue Stube ist eingerichtet – die Reinhold-Stube –, die nach dem einstigen Bischof benannt ist. Darin sind Originalbilder des Künstlerbischofs zu sehen, der seinen Sekretär – den Onkel Schweiggls – in Karikaturen festgehalten hat. Auch die Sanitäranlagen sind erneuert worden, die Innsbrucker Stube ausgebaut und die Getränketechnik ausgetauscht. "Ich bin grundoptimistisch und glaube, dass mein Konzept – traditionell, modern und hochwertig – gut bei den Leuten ankommen wird. Unbekannterweise habe ich jetzt schon über 400 Reservierungen bis Weihnachten", sieht Schweiggl rosig in die Zukunft.

Autor:

Agnes Czingulszki (acz) aus Innsbruck

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