Dachgleiche erreicht
Sandwirt-Areal wächst zum neuen Wohncampus

Mit rund 25.000 Quadratmetern Gesamtnutzfläche zählt das Sandwirt-Areal zum größten Wohnbauprojekt der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG). | Foto: Königer
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  • Mit rund 25.000 Quadratmetern Gesamtnutzfläche zählt das Sandwirt-Areal zum größten Wohnbauprojekt der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG).
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Seit Jänner wird in der Reichenauer Straße am neuen Wohncampus Sandwirt gebaut. Jetzt, im September, ist nun die erste Dachgleiche erreicht. Rund 600 junge Menschen sollen hier künftig leistbaren Wohnraum finden. Auch öffentliche Angebote und Räume für das Viertel sind geplant.

INNSBRUCK. Wo Anfang des Jahres noch die ersten Arbeiten liefen, ragen mittlerweile drei Baukörper deutlich sichtbar in die Höhe: Beim Wohnprojekt Sandwirt in der Reichenauer Straße 149 wurde im September die erste Dachgleiche erreicht. Seit dem Spatenstich Ende Jänner 2026 schreitet der Bau des rund 63,3 Millionen Euro teuren Wohnprojekts voran. Die Fertigstellung ist für das erste Quartal 2028 vorgesehen.

Beim Wohnprojekt Sandwirt in der Reichenauer Straße 149 wurde im September die erste Dachgleiche erreicht.  | Foto: Königer
  • Beim Wohnprojekt Sandwirt in der Reichenauer Straße 149 wurde im September die erste Dachgleiche erreicht.
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Auf dem Areal zwischen Grenobler Brücke und Innpromenade entstehen geförderte Ein- bis Vierzimmerwohnungen sowie Wohnheimplätze. Platz soll es insgesamt für rund 600 Menschen geben. Das Angebot richtet sich insbesondere an junge Familien, Studierende, Auszubildende und Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger.

Mehr als nur Wohnungen

Der neue Sandwirt soll dabei nicht nur aus privaten Wohnflächen bestehen. Geplant sind verschiedene Gemeinschaftsbereiche, darunter Lern- und Aufenthaltsräume, ein Fitnessraum, ein Waschsalon, ein Heimwerkerraum und Musikräume. Für Studentinnen und Studenten wird es zudem einen eigenen Lernbereich geben, in den man sich zum konzentrierten Arbeiten und Lernen zurückziehen kann.

So sah die Baustelle noch im Jännger 2026 aus. | Foto: © IKM/D. Jäger
  • So sah die Baustelle noch im Jännger 2026 aus.
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Auch das Erdgeschoß soll für das Umfeld geöffnet werden. Neben einem Gastronomiebetrieb und Gewerbeflächen wird dort ein Multifunktionsraum entstehen. Außerdem werden die Sozialen Dienste der Kapuziner, das SLW, Räumlichkeiten beziehen. Eine öffentliche WC-Anlage ist ebenfalls vorgesehen.

Der kleinere Gebäudekomplex neben der Jugendherberge. | Foto: Königer
  • Der kleinere Gebäudekomplex neben der Jugendherberge.
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Damit soll der Standort des ehemaligen Gasthauses Sandwirt nicht ausschließlich den künftigen Bewohnerinnen und Bewohnern dienen, sondern auch einen Beitrag für das umliegende Stadtviertel leisten.

Freiräume bis zum Inn

Zwischen den drei Baukörpern sind großzügige Freiflächen mit Grünflächen, Bäumen, Sitzmöglichkeiten und Aufenthaltsbereichen vorgesehen. Die Sichtachse vom Campagne-Areal in Richtung Inn soll über das neue Areal weitergeführt werden. Auch ein Dachgarten ist geplant.

Firstfeier beim Sandwirt-Areal. | Foto: Königer
  • Firstfeier beim Sandwirt-Areal.
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Mit rund 25.000 Quadratmetern Gesamtnutzfläche zählt der Sandwirt zum größten Wohnbauprojekt der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG). Die kompakte Bauweise soll eine effiziente Nutzung der Fläche ermöglichen. Begrünte Dächer, eine Photovoltaikanlage sowie eine Grundwasserwärmepumpe gehören ebenso zum Konzept. Für die Mobilität stehen unter anderem 640 Quadratmeter Fahrradabstellfläche und 110 Tiefgaragenplätze zur Verfügung. Straßenbahn und Radwegenetz befinden sich direkt vor der Haustür.

Bauarbeiten bisher ohne Unfälle

Seit dem Baustart im Jänner ist der Baufortschritt deutlich sichtbar. Die bisherige Bauphase verlief dabei ohne Unfälle auf der Baustelle. Während der Rohbau von Block und Riegel bereits die erste Dachgleiche erreicht hat, wächst der dritte Baukörper, der Turm, noch weiter in die Höhe.
Bezugsfertig soll der neue Wohncampus spätestens im Frühjahr 2028 sein. Bis dahin entsteht an der Reichenauer Straße ein neuer Wohnstandort, der Wohnen, Lernen, gemeinschaftliche Angebote und öffentliche Nutzungen miteinander verbinden soll.

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