Bodenseer: Keine generelle Anrechnung von Karenzzeiten auf Kosten der Betriebe

WK-Präsident Jürgen Bodenseer

"Diese Rechnung wird aber offenbar ohne den Wirt gemacht – denn es wären die Betriebe, die in diesem Fall zu zahlen hätten“, kritisiert Bodensee das Vorhaben. Zudem gibt er zu denken, dass der Grundgedanke hinter Gehaltsvorrückungen angegriffen wird.
„Diese gelten ab, dass Arbeitnehmer durch die betriebliche Erfahrung leistungsfähiger werden. Diese Verankerung des Leistungsprinzips ist fair und sachlich begründet. Eine teilweise Anrechnung von Karenzzeiten für bestimmte arbeitsrechtliche Ansprüche ist zudem in einzelnen Kollektivverträgen geregelt – eine generelle Anrechnung würde jedoch den Faktor Arbeit weiter verteuern und den Standort schwächen.“, so der WK-Präsident.

Österreichische Eltern seien laut ihm durch die Regelungen im Arbeitsrecht bereits gut abgesichert. Als Beispiele nennt er den Mutterschutz, den Kündigungsschutz, die Elternteilzeit und den Pflegeurlaub.

Damit Mütter und Väter in Zukunft besser abgesichert sind, sollen in Zukunft Betriebe nicht einseitig belastet werden, sondern die Vereinbarkeit zwischen Familien und Betrieben weiterhin optimiert werden.
"Hier ist die Wirtschaftskammer selbstverständlich zu Gesprächen bereit – nicht aber, wenn es darum geht, politische Schnellschüsse auf Kosten der Betriebe abzufeuern.“

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