Gebi Mair: "Frage war gut gemeint"

Umweltthemen will Gebi Mair von den Grünen forcieren

Die Innsbrucker Grünen haben sich positioniert. Sie sind gegen Olympia, sehen die Risiken in keiner Relation zum Nutzen. Hinter vorgehaltener Hand wird von Funktionären und Sympathisanten vor allem auch die Fragestellung kritisiert: "Soll das Land Tirol ein selbstbewusstes Angebot für nachhaltige, regional angepasste sowie wirtschaftlich und ökologisch vertretbare Olympische Spiele 2026 legen?"

"Manipulativ, rechtswidrig"

Ähnlich wie die Liste Fritz, die sogar ein Gutachten zur Fragestellung eingeholt hat, sehen auch viele grüne Olympia-Gegner die Fragestellung als "manipulativ" und "rechtswidrig". Offene Kritik kommt aus der Öko-Partei diesbezüglich aber nicht. Denn die Frage, wie sie derzeit vorliegt, wurde von den Landesgrünen mitformuliert und beschlossen – wie Gebi Mair, Klubchef der Grünen im Landtag, betont.

"Eine Selbstverpflichtung"

"Die Fragestellung wurde durch einen Regierungsbeschluss festgelegt. Wir stehen hinter jedem einzelnen Wort", stellt Mair klar. Die Vorwürfe, wonach die Formulierung suggestiv sei, weist Mair zurück. "Wenn man es unbedingt so sehen will, kann man die Frage auch manipulativ verstehen. Tatsache ist aber, dass die Fragestellung eine freiwillige Selbstverpflichtung beinhaltet, nämlich nachhaltige und angepasste Spiele zu organisieren", argumentiert der grüne Klubchef im Landtag.

"Keine Zerreißprobe"

Vor einer Zerreißprobe sieht Mair die Grünen in der Olympiafrage nicht. Wenngleich er keinen Hehl daraus macht, dass es in den eigenen Reihen sowohl glühende Gegner als auch vehemente Befürworter gibt. Die offizielle Position der Landesgrünen ist "skeptisch".

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