Inn Piraten in Tirols Hanftradition: #thc4all

Der Antrag einer Drogen-Enquete sollte den Innsbrucker Gemeinderat am 12.6. 2014 zum Überdenken des Drogenphänomens ermuntern, vergeblich.

Nun wird das Thema wissenschaftlich angangen unter dem #thc4all. Nicht nur vom cannabinoiden Wirkstoff wird einem schwindelig, wenn man sich ansieht, was diese uralte Weltkulturplanze alles kann.

Das Internet bietet zum Suchbegriff Hanfanbau eine weltweite Vielfalt an Informationsportalen von Fans der Faser & des Krautextrakts als "magisches" Heilmedium.

Wohl wegen der sakralen Weihe des epischen Rauches ist das 19. Jdt. der Anfang vom Ende industrieller, medizinischer & sedierend-euphorisierender Genußnutzung des Hanfs. Die Entgeistigung der Nahrungs- wie Genußmittel gipfelt in der industriellen Vernichtung des Weines zum billigen Industriealkohol, was gerade religiöse Menschen schmerzt. Wer denkt sich heute, dass dem klostergebrauten Fastenbier die Aufgabe zukam, dem hart arbeitenden Diener im Weingarten des Herrn jene Kraft rückzuführen, die das Fasten nahm? Wir Industrie-Generierten trinken in dieser Zeit nichts. Wie Fremd ist uns das Verhältnis zum Rausch?

Ohne Rauch gehts auch! Aber warum? Ein Recht auf Rausch fordern, ohne die spirituelle Rolle der Stoffe zu begreifen?

Ein nordisches Thing dauerte 3 Tage und begann mit einem Bacchanal, weil das die Zunge löst. Später wurde verhandelt und entschieden. Wir vermuten kulturhistorisch Friedenspfeifen auch unter Norden. Unter #thc4all können sich Probanden der Studie anschließen.

Autor:

heinrich stemeseder aus Innsbruck

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