21.12.2017, 12:07 Uhr

So geht es sicher ins neue Jahr: Tipps fürs Feuerwerk

Die Verletzungen entstehen meist durch ein fehlendes Gefahrenbewusstsein. (Foto: pixabay.com)

Jedes Jahr an Silvester kommt es zu Unfällen mit Feuerwerkskörpern. Statistiken zeigen, dass es sich bei den Verletzten zu 95% um männliche Personen handelt. Meist bleiben sie mit offenen Wunden und Verbrennungen an Fingern und Händen in der Silvesternacht zurück. Hier gibt es Tipps, um dies zu vermeiden!

TIROL. Der Reiz des verzögerten Loslassens birgt das größte Risiko für eine Silvesternachts-Verletzung. Dazu kommt, dass sich viele Leute nicht zugelassene Feuerwerkskörper besorgen, die entgegen der Vorschriften sind sowie ein fehlendes Gefahrenbewusstsein für pyrotechnische Produkte.

Die größten Fehler sind...

  • Der Kauf von nicht zugelassenen Produkten
  • Ein nicht genügender Sicherheitsabstand
  • Eine ungeeignete Abschussvorrichtung, die Rakete darf keinen Widerstand beim Aufsteigen haben
  • Die Rakete wird zu nah am Körper angezündet

Sicherheitstipps

  • Feuerwerksartikel nur im Fachhandel kaufen
  • Die Raketen bis zum großen Auftritt kühl und trocken lagern
  • Immer der Gebrauchsanweisung folgen
  • Silvesterfeuerwerk nicht im alkoholisierten Zustand anzünden
  • Ein Eimer Wasser oder ein Feuerlöscher sollte immer bereit stehen


Als Zuschauer wird empfohlen, einen Sicherheitsabstand zu halten und sich keinesfalls in die Schussrichtung der Raketen zu stellen. Knallkörper können leicht in Handtaschen und Kapuzen fallen und sich entzünden. Deshalb sollte darauf gut geachtet werden. Sogenannte Irrläufer können sich auch auf den Balkon oder in die Haustür verirren. Beides also lieber geschlossen halten

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