22.05.2017, 11:38 Uhr

Das erste Jahr der Volksanwältin

Tiroler Landesvolksanwältin Maria-Luise Berger, Landtagspräsident Herwig van Staa und der Jahresbericht 2016

Behindertenanliegen machen zirka 50 Prozent der Beschwerden aus.

TIROL. Seit einem Jahr ist die neue Landesvolksanwältin Maria-Luise Berger im Amt. Sie zieht ihre erste Jahresbilanz für Tirol: 2016 wurden 5.500 Beratungen und Beschwerden in den Büros in der Innsbrucker Meraner Straße abgearbeitet.


Kostenlos, unabhängig

Die Aufgabe der Volksanwältin ist es, in unterschiedlichen Anliegen der Bevölkerung – unabhängig von Alter, Geschlecht oder Wohnsitz – kostenlos Rat zu geben. So zum Beispiel, wenn man sich von einer Tiroler Behörde nicht gerecht behandelt fühlt. "Unsere Einrichtung ist in der Bevölkerung weitbekannt und geschätzt. Wir sehen eine Abnahme der Beschwerden – 28 Prozent – und Zunahmen der Beratungen – 72 Prozent. Die Menschen wenden sich rechtzeitig an uns, dadurch sind auch gute Lösungen möglich", so Berger in einem Pressegespräch. Für die Zukunft sieht Berger den Ausbau und die Umstrukturierung der häuslichen Betreuung.


Zur Hälfte Beschwerden im Sozial- und Behindertenbereich

Besonders viele Aufgaben kommen auf den Behindertensprecher – Christoph Wötzer – der Tiroler Landesvolksanwaltschaft zu. Um die Hälfte der Beschwerden und Anliegen siedeln sich nämlich im Sozial- und Behindertenbereich an. Wie Berger betont: "Die Aufgabe der Politik und Verwaltung ist es, den BürgerInnen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Wir kontrollieren die Umstände." Mehr Information zur Tiroler Volksanwaltschaft erhalten Sie auf www.tirol.gv.at/landesvolksanwaltschaft
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