18.12.2017, 11:44 Uhr

Literaturpreis der Uni Innsbruck für Magdalena Gronau und Paul Keckeis

Von links nach rechts: die Stifterin Hiltraud Märk-Zuegg, der Preisträger Paul Keckeis, die Preisträgerin Magdalena Gronau, Rektor Tilmann Märk. (Foto: Universität Innsbruck)

Erstmals wurde der Literaturpreis der Universität Innsbruck vergeben. Dieser ist mit 4.000 Euro dotiert und wird von der H. und K.-Zuegg Stiftung bereit gestellt.

TIROL. Heuer wurde zum ersten Mal der Literaturpreis der Universität Innsbruck vergeben. Der Preis ging an die Literaturwissenschaftlerin und Chemikerin Magdalena Gronau und den Philologe Paul Keckeis. Der Preis ist mit 4.000 Euro dotiert.

Literaturpreis der Universität Innsbruck

Heuer wurde erstmalig der Literaturpreis der Universität Innsbruck vergeben. Der Preis ist mit 4.000 Euro dotiert. Bereitgestellt wird diese Auszeichnung von der H. und K.-Zuegg Stiftung. Der Name der Stiftung stammt vom italienischen Unternehmer Karl Zuegg und dessen Tochter Hiltraud Märk-Zuegg, der Frau von Rektor Tilmann Märk. Der Preis wird an junge AutorInnen oder LiteraturwissenschaftlerInnen aus Tirol, Südtirol und Vorarlberg vergeben.

Preis für Nachwuchstalente

Der Literaturpreis der Universität Innsbruck wird an Nachwuchstalente vergeben. Voraussetzung ist, dass sie mit der Universität Innsbruck durch Studium oder Lehre verbunden sind oder waren. „Sowohl für meinen Vater als auch für mich spielte bzw. spielt Literatur eine wichtige Rolle. Mit diesem Preis sollen junge Talente, die sich damit beschäftigen, auf ihrem Weg zu einer professionellen Karriere gefördert werden“, so die Stifterin Hiltraud Märk-Zuegg.

Preisgeld für eine Publikation

Zusätzlich zum Literaturpreis der Universität Innsbruck in Höhe von 4.000 Euro wird von der Stiftung auch ein Preisgeld für eine Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Diese Publikation steht für ein ausgezeichnetes Werk der innsbruck university press (IUP) oder der Edition Laurin des IUP zur Verfügung.

Die neuen LiteraturpreisträgerInnen

Magdalena Gronau: ist Philologin und Chemikerin. Sie hat bereits mehrere Auszeichnungen für ihre wissenschaftlichen Leistungen bekommen. Den Literaturpreis erhielt sie für ihre Dissertation "Das „zweite Leben“ Erwin Chargaffs - Kritische Essayistik zwischen den Two Cultures".
Paul Keckeis: ist Philologe. Sein Forschungsgebiet sind Geschichte und Theorie literarischer Gattungen, Marxistische Literaturtheorie, Übersetzungen sowie die Literatur des frühen 20. Jahrhunderts. Auch er bekam bereits Auszeichnungen und Stipendien. Den Literaturpreis der Universität Innsbruck bekam er für seine Dissertation "Robert Walsers Gattungen".

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